Regionalverband Ruhr - Waldgebiete:
Castroper Holz

Der Regionalverband Ruhr besitzt auf dem Stadtgebiet von Castrop-Rauxel Eigentumsflächen mit einer Gesamtgröße von 449 Hektar, davon gehören 135 Hektar zum Castroper Holz. Das Waldgebiet Castroper Holz liegt nördlich der Autobahn 42, grenzt im Westen direkt an den Landwehrbach, im Norden an den Deinighauser Bach und im Osten an den Ortsteil Castrop.  

Laubwald auf feuchtem Standort. Foto: RVR Ruhr Grün
Bild: Laubwald

Das Castroper Holz ist ein reiner Laubmischwald

Das Castroper Holz ist zu hundert Prozent mit Laubholz bestockt. Es ist ein altes Hainbuchen-Eichenwaldgebiet mit Erlen-Eschenbrüchen in den feuchteren Niederungen. Vorkommende Baumarten sind Rot- und Hainbuche, Stiel- und Roteiche, Pappel, Esche, Roterle, Bergahorn und Vogelkirsche. Die älteren Rotbuchen weisen ein Alter von rund 160 Jahren und die Stieleichen von 140 Jahren auf. Mit einem fünf Kilometer langen, fest ausgebauten Wanderwegenetz ist das Castroper Holz gut erschlossen.  

Holzfäule im Bauminneren. Foto: RVR Ruhr Grün
Bild: Holzfäule an einem Wurzelstock

Standortgerechte Waldwirtschaft

Die Bewirtschaftung der Wälder erfolgt naturnah. Die vorhandenen Pappelbestände werden in den nächsten zehn Jahren in standortgerechte Laubmischwälder mit Esche, Roterle, Bergahorn, Spitzahorn und Vogelkirsche umgebaut. Die Rotbuchen- und Stieleichen-Hainbuchenmischwälder werden im Rahmen einer naturgemäßen Waldwirtschaft mit dem Ziel der natürlichen Verjüngung durchforstet.

Aufgrund des durch Bergsenkungen ansteigenden Grundwassers weisen die älteren Buchen häufig Wurzel- und Holzfäule auf, durch die sie windwurfgefährdet sind. Darüber hinaus sind die dortigen älteren Baumbestände bis zu achtzig Prozent durch Bombensplitter aus dem Zweiten Weltkrieg geschädigt.  

Kontakt & Infos

RVR Ruhr Grün
Forststützpunkt Emscherbruch
Revierleiter
Matthias Klar
Holzbachstr. 2
45892 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0) 209 / 36199-43
Telefax: +49 (0) 209 / 36199-44

Lage in der Metropole Ruhr