Verhalten im Wald

Falsches Ver­hal­ten im Wald verursacht Beeinträchtigungen der Natur und Ärger mit an­de­ren Wald­be­su­chern und Wald­be­woh­nern. Durch Be­ach­tung ei­ni­ger Hin­wei­se las­sen sich viele Kon­flik­te ver­mei­den. 

Bedeutende Waldgebiete

Die Haard - Kreis Recklinghausen
Die Hohe Mark - Dorsten/Haltern
Üfter Mark - Kreis RE/ Kreis WES
Kirchheller Heide - Bottrop
Baerler Busch - Duisburg
Schlosswald - Herten
Beerenbruch - Castrop-Rauxel

Castroper Holz - Castrop-Rauxel
Emscherbruch - Herten
   Grutholz & Nierholz - Herne
Stadtwald - Witten
Eilper Berg - Hagen
Krägeloher Berg - Breckerfeld
Beversee - Bergkamen

Grutholz und Nierholz in Castrop-Rauxel

Das Grutholz und Nierholz ist ein zusammenhängendes Waldgebiet von rund 116 Hektar, das der Regionalverband Ruhr erworben und für die Naherholung hergerichtet hat. Das Grutholz verdankt seinen Namen einem alten Biergewürz, das aus Rosmarin gewonnen und früher in der Region verwendet wurde.  

Bild: Wanderweg im Grutholz
Wanderweg im Grutholz. Foto: RVR Ruhr Grün

Reiner Laubwald im Grut­holz und Nier­holz

Das Waldgebiet liegt nördlich der Autobahn 42, grenzt im Westen an die Bundesstraße 235 und im Osten am Deinighauser Bach. Der Forstort ist ein reiner Laubwald, das Grutholz ist ein altes Eichen-Hainbuchenwaldgebiet. In den feuchten Niederungen finden sich Erlen-Eschenbrüche und auf den trockeneren Höhen Buchenwälder. Hier kommen Baumarten wie Rot- und Hainbuchen, Stiel- und Roteichen, Pappeln, Roterlen, Eschen, Bergahorn und Vogelkirsche vor. Die älteren Rotbuchenbestände sind rund 160, die Stieleichenbestände rund 120 Jahre alt. Mit einem 6,5 Kilometer langen, fest ausgebauten Wanderwegenetz ist das Grutholz für die Naherholung gut erschlossen.  

Bild: Buchenaltholzbestand
Buchenaltholzbestand. Foto: RVR Ruhr Grün

Ältere Buchen umsturzgefährdet

Aufgrund des durch Bergsenkungen ansteigenden Grundwassers weisen die älteren Buchen häufig Wurzel- und Holzfäule auf, sodass sie bei Stürmen extrem umsturzgefährdet sind. Hinzu kommen bei den alten Bäumen Bombensplitterschäden durch den Zweiten Weltkrieg. Die Bewirtschaftung der Wälder erfolgt naturnah. Die waldbaulichen Maßnahmen werden künftig voraussichtlich vorrangig durch die Folgen von Sturmschäden in den Buchenaltbeständen bestimmt.  

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Kontakt & Infos

RVR Ruhr Grün
Forststützpunkt Emscherbruch
Revierleiter
Matthias Klar
Holzbachstr. 2
45892 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0)209.36199-43
Telefax: +49 (0)209.36199-44

Lage in der Metropole Ruhr