Analyse der Raum- und Siedlungsstruktur

Im Dialog mit den Städten, Gemeinden und Kreisen der Metropole Ruhr hat der RVR die erste analytische Gesamtbetrachtung der Raum- und Siedlungsstruktur der Metropole Ruhr seit mehr als 40 Jahren erarbeitet.

Erste analytische Gesamtbetrachtung seit 40 Jahren

Durch die Verwaltungsstrukturreformen der 1970er Jahre wurde die Regionalplanung für das funktional hoch verflochtene Ruhrgebiet auf die drei Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster übertragen. Seitdem beschränkte sich die Analyse der Strukturen und Entwicklungsprozesse auf Teilräume des Verbandsgebietes. Das hat dazu geführt, dass es seit über 40 Jahren keine zusammenhängende und aus planerischer Perspektive erforderliche Betrachtung des Verbandsgebietes mehr gegeben hat. Ziel der ‚Analyse der Raum- und Siedlungsstruktur’ ist es daher, die Region als Ganzes in den Blick zu nehmen und eine Beschreibung und Analyse ausgewählter wirtschaftlicher, sozialer, demographischer und räumlicher Prozesse und Strukturen vorzunehmen.

Die Raumanalyse erfüllt für den RVR mehrere Funktionen: Sie ist eine analytische Grundlage für weitere informelle Planungen sowie teilregionale und/oder sektorale Entwicklungskonzepte; sie stellt eine analytische Basis für den Regionalen Diskurs zum Erarbeitungsprozess des Regionalplan Ruhr und den damit verbundenen Ideenwettbewerb zur Zukunft der Metropole Ruhr dar; sie dient dem RVR als eine Beurteilungsgrundlage in seiner Rolle als Träger öffentlicher Belange und gibt der Regionalplanung eine analytische Grundlage zur Beurteilung regionaler Strukturen und räumlicher Entwicklungen.

Erarbeitung im Dialog mit den Städten, Gemeinden und Kreisen der Metropole Ruhr

Im Sinne eines auf Dialog und Kommunikation angelegten Prozesses wurde die ‚Analyse der Raum- und Siedlungsstruktur’ im Dialog mit Akteuren der räumlichen Planung in der Region erstellt. Hierzu wurde nach Vorgesprächen mit den Planungsverantwortlichen der Region eine Arbeitsgruppe installiert, in der seit Frühjahr 2010 Inhalte und Prozessplanung diskutiert und im Grundsatz abgestimmt wurden.

Für die inhaltliche Auseinandersetzung, die Bewertung und Schlussfolgerungen sowie die Ableitung von Zielen hat der RVR einen Regionalen Diskurs initiiert, der integraler Bestandteil des Erarbeitungsprozess des Regionalplans Ruhr ist. Hierin wird der Ideenwettbewerb zur Zukunft der Metropole Ruhr eingebettet sein. Die zur Begleitung des Erarbeitungsprozesses der Raumanalyse initiierte Arbeitsgruppe wird als bewährte Plattform zur regionalen Zusammenarbeit fortgeführt.

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Bericht zur Raumanalyse

Die ,Analyse der Raum- und Siedlungsstruktur‘ übernimmt für den RVR mehrere Funktionen: Sie dient als wichtige Informationsgrundlage zur Beurteilung der räumlichen Entwicklung. Sie ist aber auch ein erster Baustein und eine analytische Grundlage für einen auf Dauer angelegten kommunikativen Prozess der informellen Planung.

Anhang zur Raumanalyse

Der Anhang gibt einen Überblick über die wesentlichen Grundlagen der Raumanalyse. Neben zahlreichen Tabellen werden u.a. die Vorausberechnung der Bevölkerungsentwicklung und die Verflechtungen in der Metropole Ruhr dargestellt.

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Referat Regionalentwicklung
Bereichsleiter Planung
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Martin Tönnes
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-213
Leiterin Team Masterplanung
Dr. Hadia Straub
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6335

Gemeinsames Handeln

Der fach­li­che Aus­tausch und das ge­mein­sa­me Han­deln auf re­gio­na­ler Ebene stärkt die Po­si­ti­on der Me­tro­pol­re­gi­on Ruhr. Für den Re­gio­nal­ver­band ist es des­halb ein wich­ti­ges An­lie­gen, Netz­wer­ke und Ko­ope­ra­tio­nen an­zu­sto­ßen und aktiv zu ge­stal­ten.