Ruhr3.de - die Metropole wird dreidimensional
3D-Stadtmodelle beschreiben die Form der Erdoberfläche einschließlich aller Aufbauten in digitaler Form und ermöglichen die virtuelle Darstellung existierender und geplanter Gebäude.

- 3D Rathaus Gelsenkirchen-Buer
So bieten 3D-Stadtmodelle vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Stadtplanung, dem Immobilienmarketing oder auch der Wirtschafts- und Tourismusförderung. Ebenso erfolgt der Einsatz für Immissions- und Lärmschutz, Navigation und Telekommunikation.
Dem Stand der Technik entsprechend haben die für Geoinformation zuständigen Stellen der Region für ihre Standorte eine erste katastergestützte 3D-Modellierung abgeleitet:

- 3D Büropark Schloßberge
Die Städte Bochum, Dortmund, Herne, Hagen, Hamm, Essen, Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop und Gelsenkirchen, die Kreise Recklinghausen, Wesel, Unna und der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie der Regionalverband Ruhr beabsichtigen nun, ihre bisherigen Aktivitäten im Bereich der 3D-Geobasisdaten zu bündeln. Grundlage soll der neue bundesweit erarbeitete OGC-Standard "CityGML" für die Modellierung und den Austausch von 3D-Stadt- und Landschaftsmodellen sein.

- 3D Schauspielhaus Bochum
In der Kooperation "3D-Ruhrgebiet" vereinbaren die Partner eine fachliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Geoinformationen in 3D-Technik und verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität. Erstes Ziel ist die Erstellung einer auf das Liegenschaftskataster gestützten, digitalen 3D-Geodatenbasis für das Ruhrgebiet. Darauf aufgebaute Applikationen sollen mit eingebunden werden.
Dabei sollen die in der Region vorhandenen Strukturen, Daten und Potentiale digitaler Geodaten gemeinsam eingesetzt, ausgebaut und in Form einer von den Verwaltungsgrenzen unabhängigen 3D-Darstellung des Ruhrgebiets nutzbar gemacht werden.
Ziel ist es, durch diese Zusammenarbeit eine schnellere, wirtschaftlichere und flexiblere Erledigung der anstehenden Aufgaben für alle Mitglieder zu erreichen.




