Das Stadtplanwerk: Gemeinschafts-Datenbestand und Netzwerk
Das Stadtplanwerk Ruhrgebiet ist zweierlei: Ein kartographischer Datenbestand über den gesamten Bereich des Ruhrgebiets. Aber es ist auch ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen Regionalverband und den Mitgliedskommunen für die Pflege dieser Daten.
In diesem Netzwerk sorgt der Regionalverband für die technische Infrastruktur und für die laufende Aktualisierung der Daten. Aber nichts ginge ohne die Zuarbeit aus dem kommunalen Verwaltungen. Der Regionalverband hat keine Außenmitarbeiter. Alle Informationen über notwendige Änderungen stammen aus den angeschlossenen Mitgliedskommunen. Eine schlanke, flexible und schnell arbeitende Struktur.
Spitzenaktualität
Nur noch zwei bis drei Wochen benötigen RVR und Kommunen, um eine Änderung der Straßenführung bis in alle Ausgaben des Stadtplanwerkes hineinzubringen. Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit von Kommunen und RVR.
Über das Internet können die Mitgliedskommunen des Stadtplanwerks Änderungen in ihrem Gebiet an den Regionalverband Ruhr melden. Nur wenige Tage benötigt die Einarbeitung in den Datenbestand. Innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Meldung ist die Änderung dann in der Regel auch über automatische Prozesse in die Standard-Kartenausgaben und Online-Kartendienste heineingewandert.

- Nur etwa 14 Tage braucht das Team des Stadtplanwerks im Regionalverband, bis eine aus einer Kommune gemeldete Änderung in allen Kartenausgaben sichtbar wird. Foto: fotolia/Kaarsten
Immer gut informiert
Veränderungsinformation wird auch dort abgeholt, wo sie anfällt: Bei der Bahn, beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und bei den kommunalen Verkehrsunternehmen, bei der Post und bei anderen. Auch verschiedene Verbände und Landesbehörden tragen Veränderungsinformationen bei. Die Bearbeiter des Stadtplanwerks gleichen das Kartenwerk aber auch regelmäßig mit aktuellen Luftbildern ab.
Das Netzwerk macht's möglich
Viele Mitgliedskommunen melden ihre Änderungen bereits online über das Internet-Meldesystem des Regionalverbands Ruhr. Einige größere Städte arbeiten auch direkt in den Datenbestand ein. Der RVR stellt dafür die Infrastruktur bereit und sorgt für ein einheitliches Kartenbild im Gesamtgebiet.






