6. Kulturkonferenz 2017
am 19. Oktober 2017 in Gelsenkirchen

"Bleibt alles anders? Aufbruch und Wandel in der regionalen Kultur" lautete das Thema in diesem Jahr. Die Kulturkonferenz machte auf ihrem Weg durch die Metropole Ruhr am 19. Oktober Station im Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen. 

"Neue Köpfe" und "neue Konzepte" machen neugierig auf die Zukunft der Kulturmetropole Ruhr

Zum Auftakt der Kulturkonferenz Ruhr trafen sich vor dem MiR in Gelsenkirchen (v.l.n.r.) Michael Schulz (Generalintendant Musiktheater im Revier), Frank Baranowski (Oberbürgermeister Gelsenkirchen), Karola Geiß-Netthöfel (RVR-Regionaldirektorin), Oliver Kröck (Intendant Schauspielhaus Bochum), Stefanie Carp (Intendantin Ruhrtriennale) Isabel Pfeiffer-Poensgen (NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin) und Florian Fiedler (Intendant Theater Oberhausen). Foto: RVR/Wiciok
KKR 2017 Foto. RVR/Wiciok

So viel Anfang war selten: Neue Köpfe bei der Ruhrtriennale, bei den Urbanen Künsten Ruhr, bei der Zukunftsakademie NRW in Bochum, im Dortmunder U, beim Theater Oberhausen, beim Schauspielhaus Bochum, beim Moers Festival, beim Theater Hagen und demnächst dann sogar bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Zudem gibt es interessante neue Entwicklungen im Bereich der Literatur und der Musik in der Metropole Ruhr.

NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen betonte in ihrer Begrüßung. "Mit diesen personellen Neubesetzungen gehen auch neue Ideen, Impulse und Entwicklungen einher. Schließlich bringen alle ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen für die weitere Entwicklung der Kulturregion Ruhr mit."

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel ergänzte: "Die Kulturkonferenz ermöglicht die Begegnung mit den regionalen Akteuren und den neuen Köpfen, die die regionale Kultur weiter denken. Ich wünsche mir, dass die neuen Köpfe den kooperativen Geist im Sinne der Kulturhauptstadt RUHR.2010 weitertragen."

Für Stefanie Carp, die nächste Intendantin der Ruhrtriennale, ist das Ruhrgebiet "ein ständiges Experiment". Mit ihrem noch fremden Blick auf die Region wirbt sie dafür, Veränderungen als Chance zu begreifen. Unter ihrer Intendanz soll die Idee eines Festivalzentrums beibehalten werden. Zudem will sie sich dafür einsetzen, dass die Spielorte besser vernetzt werden und es eine Neuauflage der Theaterreise gibt.

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Die Kulturkonferenz Ruhr 2017 - Einladung und Informationen zu Themen und Ablauf

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Über uns


Die Kulturkonferenz Ruhr ist Teil der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 und bietet der Kulturszene einmal jährlich eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung von RVR und dem Land NRW - mit dem Ziel, die im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 entwickelten neuen Netzwerke, regionalen Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und weiter zu entwickeln.

Konferenz-Ort MiR

Das Musiktheater im Revier (MiR) gehört zu den bedeutendsten Theaterbauten der Nachkriegszeit. Am 15. Dezember 1959 wurde der neugebaute Komplex nach den Entwürfen der Architektengruppe Werner Ruhnau, Harald Deilmann, Ortwin Rave und Max von Hausen mit zwei Spielstätten - dem Großen und dem Kleinen Haus - eröffnet.

Seit 1997 steht das MiR - mit dem unverwechselbaren Zusammenspiel von Architektur und bildender Kunst - unter Denkmalschutz.