Wohnungsbestand 2009
Wohnraumversorgung im Ruhrgebiet auf Rekordhoch
Im Jahre 2009 stehen in der Metropole Ruhr für 100 Personen 50,7 Wohnungen bereit. Damit liegt die Wohnraumversorgung, das ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Wohnungen bezogen auf 100 Personen, in der Metropole Ruhr auf Rekordhöhe. Im übrigen NRW fällt sie mit 46,5 % deutlich niedriger aus.
Berücksichtig man, dass nicht Personen sondern Haushalte Wohnungen nachfragen, ergibt sich bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,1 Personen im Ruhrgebiet rein rechnerisch eine leichte Überversorgung mit Wohnungen. In der Metropolregion kommen auf 48 Haushalte 51 Wohnungen. Die Ruhrgebietsstädte Hagen, Essen und Mülheim liegen mit jeweils rd. 55 Wohnungen je 100 Einwohnern an der Spitze. In Xanten (36), in Sonsbeck (37) und in Hamminkeln (38) fällt die Wohnraumversorgung dagegen am niedrigsten aus.
Gegenüber dem Vorjahr steigt der Wohnungsbestand im Ruhrgebiet lediglich um 0,2 %, in den übrigen Landesteilen sind es 0,4 %. Innerhalb des Ruhrgebietes werden in Hamminkeln (+1,5 %) und Hünxe (+1,2 %) die meisten Neubauten errichtet. Lediglich Kamp-Lintfort (-1,3 %) und Hattingen (-0,1 %) verzeichnen einen Rückgang des Wohnungsbestandes.
Im Ruhrgebiet liegt der Anteil der Einfamilienhäuser an allen Wohngebäuden mit 47,4 % deutlich unter dem im übrigen NRW mit 61,9 %. Innerhalb des Ruhrgebiets hat der Kreis Wesel mit 66,5 % den höchsten Anteil an Einfamilienhäusern. Innerhalb des Kreises liegt Sonsbeck mit 77,4 % an der Spitze. Gelsenkirchen weist dagegen mit 31,5 % den niedrigsten Anteil an Einfamilienhäusern aus. Der Anteil der Zweifamilienhäuser liegt in der Metropolregion mit 19,2 % nur geringfügig unter dem im übrigen Landesdurchschnitt mit 20,7 %. Jedes dritte Wohngebäude (33,3 %) im Ruhrgebiet verfügt über drei und mehr Wohnungen, im übrigen NRW sind es nur 17,4 %.
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