Regionaler Diskurs - auf dem Weg in die Zukunft der Metropole Ruhr
Der Regionalverband Ruhr (RVR) geht mit einem auf Transparenz und Kommunikation angelegten Prozess einen innovativen und für das gesamte Land NRW bislang beispiellosen Weg zur Neuaufstellung des Regionalplans Ruhr. Dieser Prozess wird sowohl von den 53 Kommunen als auch von der RVR-Verbandsversammlung, dem Ruhrparlament, als dem politischen Entscheidungsgremien mit großem Konsens getragen.
1. Regionalforum Herausforderungen
23. und 24. November in Oberhausen
- Flash ist Pflicht!
Film 1: Es geht los! Der regionale Diskurs für die Metropole Ruhr startete in Oberhausen. RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes gibt einen Überblick über die Ziele und den kommunikativen Ansatz des Vorhabens.
- Flash ist Pflicht!
Film 2: Stimmen und Statements aus dem Publikum.
Was ist der Regionale Diskurs?
Mit der Übernahme der Regionalplanung für das Verbandsgebiet hat der RVR erstmals seit 1966 wieder die Chance einen einheitlichen Regionalplan für die Metropole Ruhr aufzustellen. Für den RVR ist dies Anlass, einen Raum nach mehr als 45 Jahren wieder als planerische Einheit in den Blick zu nehmen und unter neuer Zusammensetzung der Akteure und mit neuen räumlichen Zuschnitten einen integrierenden Rahmen für die räumliche Entwicklung zu schaffen. Dieses bietet Chancen und positive Effekte für die Region und geschieht vor äußerst komplexen Rahmenbedingungen.
Durch den demographischen Wandel verändern sich die Determinanten und Zielrichtungen der Siedlungsentwicklung. Der Klimawandel stellt die Region vor neue Herausforderungen, der wirtschaftliche Strukturwandel schreitet stetig voran, bringt neue Raumansprüche und Nutzungsmuster hervor, lässt ‚gebrauchte Räume‘ zurück. Nicht zuletzt üben gesellschaftliche Prozesse zunehmenden Einfluss auf die Planung und die Umsetzung der räumlichen Entwicklung aus.
Ein Prozess, der Antworten auf die komplexen Herausforderungen einer Region im Wandel gibt, gelingt mit dem Sachverstand der Akteure in den Kommunen, den Fachinstitutionen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Daher lädt der RVR alle relevanten Akteure ein, den Weg in die Zukunft der Metropole Ruhr gemeinsam zu beschreiten und den Erarbeitungsprozess zum Regionalplan Ruhr aktiv zu gestalten.
Unter dem Motto ‚Regionaler Diskurs - … auf dem Weg in die Zukunft der Metropole Ruhr‘ wird ein diskursiver, auf Transparenz und Kommunikation angelegter Prozess initiiert. Der Regionale Diskurs kann neben Themen mit unmittelbarer Relevanz für den Regionalplan auch solche regional bedeutsamen Aufgaben identifizieren, zu deren Bewältigung neueFormate und Instrumente gesucht werden müssen. Hierfür bietet u.a. der RVR mit seiner Kompetenz in der informellen Planung, der Freiraumplanung und der regionalen Wirtschaftsförderung geeignete Plattformen für eine integrative Regionalentwicklung.






