Ruhrtalradweg zwischen Oberhausen und Mülheim

Der Ruhrtalradweg erfreut sich seit seiner Öffnung 2006 einer wachsenden Beliebtheit. Dies drückt sich insbesondere durch eine ständig steigende Frequentierung von allen Bevölkerungsgruppen aus. Ziel der beteiligten Städte und Institutionen ist daher eine Steigerung der Qualität entlang der Ruhr sowie die Verbesserung der Verkehrssicherung an allen Teilabschnitten. Zur Optimierung des RuhrtalRadWegs (RRW) wird der Regionalverband Ruhr in Kooperation und mit den Städten Mülheim und Oberhausen diesen in die landschaftlich geprägte Ruhraue verlagern.

Vor diesem Hintergrund kommt dem Abschnitt zwischen Mülheim an der Ruhr, Speldorf und Oberhausen-Altstaden von rund 1,1 Kilometer eine hohe Bedeutung zu. In enger Abstimmung mit den Städten Mülheim und Oberhausen und mit konkreter Unterstützung seitens der Biologischen Station mittleres Ruhrgebiet und der Unteren Landschaftsbehörden wird das Projekt entwickelt.

Übersichtskarten

Übersichtskarte zum Bauabschnitt zwischen Oberhausen und Mülheim mit der Deutschen Grundkarte 1:5000 als Grundlage:
(Karte als PDF)
Übersichtskarte zum Bauabschnitt zwischen Oberhausen und Mülheim mit einem Luftbild als Grundlage:
(Karte als PDF)

Maßnahmen

In fahrradfreundlicher Bauweise wird der Ruhrtalradweg aus Asphalt mit beidseitiger Zaunanlage zum Schutz der angrenzenden Naturbereiche geplant. Nachdem, von der Steinkampstraße kommend, die A40-Brücke und eine weitere Eisenbahnbrücke unterquert werden, soll der neue Abschnitt über die Deichkrone führen und dabei den Ruhrpark und den Ortsteil Altstaden in Oberhausen anbinden.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt durch das Land NRW in zwei Stufen. Zunächst wurde die Erstellung einer Entwurfsplanung gefördert. Diese bildete die Grundlage des Projektantrags zur Realisierung der Baumaßnahme. Bis Juli 2016 wurde so die Entwurfsplanung fertigstellt und abgeschlossen. Im Oktober 2016 konnte der Regionalverband Ruhr, mit dem abgestimmten Entwurf, einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf einreichen. Mit Schreiben vom 15.12.2016 erhielt der Regionalverband Ruhr ein Zuwendungsbescheid zur Förderung des Projektes „Ruhrtalradweg“ zwischen Mülheim und Oberhausen.

Gesamtfinanzierung743.000 €
Eigenmittel (RVR)20% 148.600 €
GRW-Mittel (Land)40% 297.200 €
GRW-Mittel (Bund)40%  297.200 €

Ausblick

In den ersten Schritten sind nun die abgestimmten Untersuchungen bezüglich der naturschutz- und landschaftsrechtlichen Bedingungen unerlässlich und notwendig. Mit diesen Ergebnissen kann dann die weitere Planung zum Ausbau erarbeitet werden. Mit dem bei der oberen Wasserbehörde zu stellenden Antrag und zu erwartenden Genehmigung kann dann die Phase der Ausschreibung und Umsetzung begonnen werden.

Das gesamte Projekt ist durch den Bewilligungszeitraum der  Bezirksregierung Düsseldorf bis zum 31. Dezember 2019 bewilligt.

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
RVR Ruhr Grün
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-718
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-745
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Heinrich-Josef Jolk
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-707
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-745

Regionales Wirtschafts-
förderungsprogramm (RWP)

Das Bauprojekt "RuhrtalRadweg OB-MH" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms, das der Regionalverband Ruhr mit kommunalen Partnern umsetzt.

www.radrevier.ruhr

Das Ruhrgebiet will spätestens 2018 eine - durch den ADFC - zertifizierte Radregion werden. Innerhalb des Regionalen Wirtschaftsförderungprogramms (RWP) dienen diese Projekte dem Ziel:

Gartenstadtradweg
"Grüner Pfad" DU-OB 
Erzbahntrasse GE-HER 
Erzbahntrasse Rastplatz BO
Emscher Park Radweg BO
RuhrtalRadweg BO-Stiepel
RuhrtalRadweg OB-MH
Knotenpunktsystem