Regionalverband Ruhr ist Träger der Route Industriekultur

Die Route Industriekultur ist der Besuchermagnet in der Metropole Ruhr im stetig steigenden Besucherzahlen. Regelmäßig nutzen jährlich rund 10 Millionen Menschen - Touristen und Einheimische - die 400 Kilometer lange Route mit ihren 25 Ankerpunkten, 28 Themenrouten und 17 Aussichtspunkten. Träger der Route Industriekultur ist der Regionalverband Ruhr (RVR).

Welterbe Zollverein in Essen. Foto: RVR/Lueger

Vertrag sichert Erfolg langfristig

Um diesen Erfolg langfristig zu sichern, hat der RVR 2007 erstmals in einem Vertrag mit dem Land NRW die Finanzierung von sechs Großstandorten für den Zeitraum von 10 Jahren geregelt.

Im Dezember 2016 hat die RVR-Verbandsversammlung einer neuen Vereinbarung zugestimmt. Danach wird der RVR seinen jährlichen Zuschuss für Instandsetzungen an den Großstandorten (Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen, Welterbe Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, Jahrhunderthalle und Westpark Bochum sowie Kokerei Hansa in Dortmund) um 1,4 Millionen auf 3,9 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre erhöhen. Das Land NRW wird seine Unterstützung für die Grundsicherung der herausragenden Industriedenkmäler von 3,6 auf 5,6 Millionen Euro für den gleichen Zeitraum anheben.

Netzwerkarbeit für die Route Industriekultur

Die kontinuierliche Steigerung der Besucherzahlen ist Ergebnis der intensiven Netzwerkarbeit des RVR für die Route der Industriekultur in den vergangenen Jahren. Dazu gehört die Koordination und Information der Standortbetreiber, die Publikation von Druckmedien wie Entdeckerpass und Themenrouten-Broschüren, der Internetauftritt der Route Industriekultur, die Präsenz auf Reisemessen und bei Ausstellungen wie z.B. beim Nordrhein-Westfalen-Tag.

Der RVR finanziert die Pflege der Standort-Ausstattungen und Beschilderungen entlang von Straßen und Radwegen. Insbesondere die braunen, internationalen Standards entsprechenden Straßenschilder und ihre laufende Pflege sind zum imagebildenden Markenzeichen der Route geworden und gehen damit weit über die Funktion als Wegweiser hinaus. 

Fahrradsommer der Industriekultur 2016. Foto: RVR/Berns

Fahrradsommer fördert Radtourismus

Mit dem „Fahrradsommer der Industriekultur“ will der RVR zeigen, dass sich das Ruhrgebiet als Fahrradregion in den letzten Jahren außerordentlich positiv entwickelt hat. Ausgewählte Touren und weitere Infos sind in einem kostenlosen Flyer enthalten. Eröffnet wird der Fahrradsommer traditionell mit einem Familienfest an der Bochumer Jahrhunderthalle.

Kontakt & Infos

Referat Industriekultur
Referatsleiter
Ulrich Heckmann
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-608
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-520

Kontakt & Infos

Besucherzentrum Route Industriekultur
Welterbe Zollverein, Schacht XII
Halle A14/ Kohlenwäsche
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 244989-32
Telefax: +49 (0) 201 / 244989-62

Weitere Informationen

Der RVR fördert die Route Industriekultur durch die Veröffentlichung zahlreicher Freizeitkarten und Tourtipps, die die Route für Autofahrer, Radler und Wanderer erschließen. Einen vollständigen Überblick über Standorte und Themenrouten mit Karten bietet der „Atlas Industriekultur“.

Karten, Tourtipps und den "Atlas Route Industriekultur" erhalten Sie im

Das Ruhrgebiet fährt Extraschicht!

Höhepunkt eines jeden Jahres auf der Route Industriekultur ist die Extraschicht, die lange Nacht der Industriekultur mit zahlreichen Veranstaltungen an großen und kleinen Standorten entlang der Route. Die Extraschicht wird von der RVR-Tochter Ruhr Tourismus GmbH veranstaltet und vom RVR mit unterstützt.