Nachrichten aus dem Regionalverband Ruhr
"Wildbrücke" über A 31 nimmt Gestalt an
Schermbeck (idr). Wie kommen Hirsch, Dachs und Co. aus der Üfter Mark gefahrlos über die Autobahn oder die Straße? Mit einer eigenen Brücke! Der Landesbetrieb Straßen NRW als Bauherr und der Regionalverband Ruhr (RVR) als Waldbesitzer wollen den Problemen und Gefahren durch den Wildwechsel auf der A31 und der B224 in Schermbeck und Dorsten mit einer begrünten Autobahnbrücke eigens für die Vierbeiner und einer elektronischen Wildwarnanlage begegnen.
Die Arbeiten laufen, Grünbrücke und Wildwarnanlage sind Anfang 2012 fertiggestellt. Im April/Mai 2012 werden auf der Überführung Gräser eingesät und Sträucher gepflanzt. Für die Bewegungs- und Infrarotdetektoren läuft zunächst eine Testphase. Die Detektoren erfassen nahende Tiere und warnen Autofahrer per Blinklicht.
Ein neuer, 4,5 Kilometer langer Verkehrsschutzzaun hält Wildtiere schon jetzt davon ab, die Bundesstraße 224 kreuz und quer zu passieren. Radfahrer und Spaziergänger können durch speziell eingebaute Waldtore die Üfter Mark betreten oder verlassen.
Die Kosten für die Grünbrücke belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. Der Verkehrsschutzzaun und die Wildwarnanlage erfordern Investitionen in Höhe von rund 550.000 Euro. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt das Geld aus dem Konjunkturpaket II bereit. Der Landesbetrieb Straßen.NRW realisiert die Verkehrssicherungsmaßnahmen und übernimmt auch die Unterhaltung. Der Regionalverband Ruhr sorgt für die Begrünung der Brücke und die Pflege.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Pressemitteilung kann unter www.presse.metropoleruhr.de nachgelesen werden.
Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, Fax: -501, E-Mail: klask@rvr-online.de
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