Nachrichten aus dem Regionalverband Ruhr
"Grimberger Sichel" für den Deutschen Brückenbaupreis nominiert
Berlin/Metropole Ruhr (idr). Der Deutsche Brückenbaupreis könnte 2012 in die Metropole Ruhr gehen: Die "Grimberger Sichel" des Regionalverbandes Ruhr (RVR) am Hafen Grimberg und die Niederrheinbrücke über den Rhein in Wesel gehören zu den nominierten Bauwerken des aktuellen Wettbewerbs.
Im Finale stehen außerdem je eine Brücke in Weimar, Havelberg, Flöha und bei Euskirchen. Der Preis zur Würdigung herausragender Ingenieurleistungen wird alle zwei Jahre von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure unter Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums vergeben.
Die Grimberger Sichel wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: 2010 erhielt das Bauwerk den europäischen Stahlbaupreis und in diesem Jahr die Footbrigde Awards für Technik und Ästhetik, die weltweit alle drei Jahre verliehen werden.
Mit 141 Metern ist die Grimberger Sichel eine der längsten kurvigen Fußgängerbrücken der Welt. Die Hängebrücke quert den Rhein-Herne-Kanal und ist Bestandteil des Wegenetzes im Emscher Landchaftspark.
Für die Realisierung zeichnen das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann & Partner und Konsortium IHT, Bochum/Stahlbau Raulf verantwortlich.
Die Gewinner des Deutschen Brückenbaupreises werden erst zur Preisverleihung am 12. März 2012 in Dresden bekannt gegeben.
Pressekontakt: Verband Beratender Ingenieure, Volker Zappe, Telefon: 030/26062-240, E-Mail: zappe@vbi.de; Bundesingenieurkammer, Jost Hähnel, Telefon: 030/253429-05, E-Mail: haehnel@bingk.de
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