Nachrichten aus dem Regionalverband Ruhr
Kyrill - fünf Jahre danach: RVR zieht Bilanz
Essen/Metropole Ruhr (idr). Rund 1,3 Millionen Euro, 600.000 Pflanzen und fünf Jahre Arbeit für die Wiederbewaldung und die Sanierung von Waldwegen in der Metropole Ruhr - diese Bilanz zieht der Regionalverband Ruhr (RVR) fünf Jahre nach dem Wirbelsturm Kyrill. Vor genau fünf Jahren, am 18. Januar 2007, war der Sturm mit hohen Windgeschwindigkeiten über die Metropole Ruhr hinweg gefegt. Dabei warf er allein in den Wäldern des RVR rund 150.000 Festmeter Holz oder eine halbe Millionen Bäume um.
Besonders betroffen waren die Wälder im nördlichen Ruhrgebiet wie die Üfter Mark in Schermbeck/Dorsten, die Hohe Mark in Dorsten und die Haard in Haltern sowie im südlichen Ruhrgebiet in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis. Hauptsächlich (rund 90 Prozent) fielen Nadelbäume wie Fichte und Kiefer, während das Laubholz weitgehend verschont blieb.
Kyrill hinterließ in den verbandseigenen Wäldern des RVR rund 310 Hektar Kahlflächen, die bis heute bereits zu 90 Prozent wiederbewaldet sind. Schwerpunktmäßig wurden etwa 430.000 Laubbäume, insbesondere Buchen und Eichen gepflanzt.
Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de
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