Regionalverband Ruhr baut Halden aus
Mit jeder gestalteten Halde wird der Skyline der Region ein neuer Akzent hinzugefügt. Als Eigentümer von 33 Halden baut der Regionalverband Ruhr die Landschaftsbauwerke zu Markenzeichen der Metropole Ruhr aus.

- Halde Kissinger Höhe in Hamm. Foto: RVR
Zu den weithin bekannten Landmarken zählen die Halde an der Beckstraße in Bottrop mit dem Tetraeder, die Schurenbachhalde in Essen mit der Richard-Serra-Bramme und die Halde Rheinpreußen im Moers mit dem Kunstwerk "Geleucht" von Otto Piene.
Eines der spektakulärsten Wahrzeichen ist der 2008 eröffnete Landschaftspark Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen mit dem Horizontobservatorium und der überdimensionalen Sonnenuhr auf dem Haldenkopf.
Erfahrung seit den 50er Jahren
Die Erfahrungen, die der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk, der Rechtsvorgänger des RVR, mit der "Begrünungsaktion Ruhrgebiet" ab den 50er Jahren sammeln konnte, trugen dazu bei, dass für die aktive Begrünung von Bergehalden 1967 erstmals Richtlinien verfasst wurden, die unter anderem die Schütttechnik, Böschungsneigungen und Gliederung des Haldenkörpers festlegten.
Mitte der 80er Jahre beginnt der RVR, damals noch Kommunalverband Ruhrgebiet, die aus der Bergaufsicht entlassenen Halden zu erwerben, um die entstandenen Freiraumflächen zu sichern und zu Naherholungsgebieten auszubauen.

Kontakt & Infos
RVR Ruhr Grün
45128 Essen
Telefax: +49 (0)201.2069-720
Weitere Informationen
Heute werden Halden zu Landschaftsbauwerken modelliert. Sie werden nach dem Prinzip der Tafelberge in Schichten geschüttet, haben eine abgerundete Silhouette und zum Teil mehrere Gipfel. Sie erreichen eine Höhe bis zu 100 Metern.




