Der Regionalverband Ruhr erarbeitet das "Handbuch Stadtklima"

Ein Auftrag des NRW-Umweltministeriums

Überflutete Abwasserkanäle nach starken Regenfällen, Hitzeperioden, die die Innenstädte in Treibhäuser verwandeln: Der Klimawandel hat für die Kommunen Folgen.

Bei der Bewältigung der Probleme will der Regionalverband Ruhr (RVR) den Städten helfen. Der Verband hat im Auftrag des NRW-Umweltministeriums das "Handbuch Stadtklima" erarbeitet. Überprüft wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen in den Modellstädten Bottrop und Dortmund.

Ziel ist es, alle Städte in NRW für die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels zu rüsten. Hierzu zählen etwa Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen, die Schaffung von Freiland- und Frischluftschneisen sowie von Park- und Grünanlagen. Auch sollen den Kommunen planungsrechtliche Instrumente an die Hand gegeben werden.

Kooperationspartner für das Projekt sind die Abteilung Angewandte Klimatologie und Landschaftsökologie der Universität Duisburg-Essen, das Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen und das deutsche Institut für Urbanistik.

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Geoinformation und Raumbeobachtung
Teamleiterin Klima und Lufthygiene Astrid Snowdon
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