Regionalverband Ruhr legt ersten regionalen Bericht zur Lage der Umwelt vor

Wie aktiv ist die Umweltwirtschaft im Ruhrgebiet? Wie wirkt sich der zunehmende Verkehr auf den Ballungsraum aus? Wie hoch sind Schadstoff- und Lärmbelastung? Diesen Fragen ist der Regionalverband Ruhr (RVR) nachgegangen.  Am 26. Oktober 2017 präsentierte der RVR die Bestandsaufnahme in Form des ersten regionalen Berichts zur Lage der Umwelt .

Foto: RVR/Schwarze-Rodrian
Foto: RVR/Schwarze-Rodrian

Zukunftfähige Umweltentwicklung

Anhand von 15 ausgewählten Umweltindikatoren beschreibt der Bericht die aktuelle Situation. Mit ihm will die Metropole Ruhr die Grundlage für eine zukunftsfähige Umweltentwicklung legen. Erstellt wurde der Bericht durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.

Der Bericht zeigt, dass vor allem bei Lärm und den Stickstoffdioxid-Belastungen Handlungsbedarf besteht. Auch beim Klimaschutz liegt die Metropole Ruhr hinter den Zielsetzungen des Bundes und des Landes. Erfolge gibt es aber bei der Feinstaubbelastung, der Gewässergüte und dem Biotopverbund. In der Umweltwirtschaft ist das Ruhrgebiet sogar beispielhaft. Sowohl nach Erwerbstätigenzahlen als auch nach Umsätzen ist die Region führend.

Herausgegeben vom Regionalverband Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit der RVR-Beigeordnetenkonferenz Umwelt

Der regionale Bericht zur Lage der Umwelt soll künftig im Zwei-Jahres-Turnus erarbeitet werden. Die fachlichen Informationen dazu liefert der RVR.

Kontakt & Infos

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Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
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Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
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Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6393
Referatsleiter
Geoinformation und Raumbeobachtung
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