Frauennetzwerk Ruhrgebiet setzt sich für Gender Mainstreaming ein

Die Zusammenarbeit von Fach- und Gleichstellungsfrauen im Ruhrgebiet stützt sich auf erfolgreiche Initiativen und Projekte im Rahmen der "Agenda 21" sowie der Internationalen Bauausstellung im Ruhrgebiet. Hier wurden bereits Ziele, Kriterien und Indikatoren für ein geschlechtergerechtes Planen und Bauen erarbeitet und Pilotvorhaben begleitet. Der Gestaltungswille der Akteurinnen reicht über die Stadtgrenzen hinaus und betrifft zunehmend regionale Themen.

Plattform für Kooperation

Das Frauennetzwerk Ruhrgebiet ist ein informelles Netzwerk von zur Zeit 140 Fach- und Gleichstellungsfrauen der Region Ruhrgebiet. Die Akteurinnen setzen sich mit der Verankerung des Leitprinzips Gender Mainstreaming" in regionalen Planungs- und Gestaltungsprozessen auseinander, beteiligen sich aktiv bei der Umsetzung von Projekten und bieten eine Plattform für Kooperation, Planungsbeteiligung und Kommunikation.

Das "Frauennetzwerk Ruhrgebiet" wurde 2002 gegründet und wird von der Gleichstellungstelle beim Regionalverband Ruhr (RVR) moderiert. Seit der Gründung des informellen Frauennetzwerkes konzentrieren sich die Aktivitäten der RVR-Gleichstellungsbeauftragten zum Thema Stadt- und Regionalentwicklung – in Kooperation mit dem RVR-Bereich Planung - im Frauennetzwerk Ruhrgebiet.

Projekte

Das Frauennetzwerk hat sich am Forschungsprojekt der "Städteregion Ruhr 2030" mit der Veranstaltung "Frauen überwinden Grenzen" beteiligt und den Reformprozess vom Kommunalverband Ruhrgebiet zum Regionalverband Ruhr kritisch begleitet sowie Stellungnahmen zum RVR-Gesetz und zum Regionalen Flächennutzungsplan der Städteregion Ruhr verfasst.

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Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Gleichstellungsbeauftragte
Gudrun Kemmler-Lehr
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0)201.2069-373
Telefax: +49 (0)201.2069-500
stv. Gleichstellungsbeauftragte
Sibylle Kelp-Siekmann
Telefon: +49 (0)201.2069-651

Positionspapier

Das Frauennetzwerk Ruhrgebiet kooperiert auch mit den planungsbezogenen Frauennetzwerken anderer Regionen und hat 2008 ein gemeinsames „Positionspapier für die zukünftige Politik der Europäischen Metropolenregionen (EMR) in Deutschland aus gleichstellungspolitischer Sicht“ verfasst und in den einschlägigen Arbeitskreis eingebracht.