Kontakt & Infos

Route Industriekultur
Besucherzentrum Ruhr
Welterbe Zollverein
Schacht XII/Halle A14/Kohlenwäsche
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Telefon: +49 (0)201.244989-32
Telefax: +49 (0)201.244989-62

Auf der Route der Industriekultur:
Zu Tisch im Industrietempel

Entlang der Route Industriekultur soll man nicht nur allerhand sehen und erleben, sondern sich zwischendurch auch mal eine Pause mit Speis und Trank gönnen. Zahlreiche Restaurants liegen zum Glück direkt an den Industriedenkmälern; zu Zollverein gehören gleich zwei empfehlenswerte Lokale, zum Duisburger Innenhafen sogar ein gutes Dutzend.

Bild: Tolles Ambiente, tolle Küche: Casino Zollverein. Foto: Casino Zollverein
Tolles Ambiente, tolle Küche: Casino Zollverein. Foto: Casino Zollverein

Zollverein I: Hohe Kochkunst in der Kompressoren-Halle

Das Casino ist ein echter Hingucker auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zollverein in Essen. Man sitzt in der ehemaligen Kompressoren-Halle und staunt über mächtige, rohe Betonsäulen, farbenfrohe Malereien, imposante Leuchter und viele weitere Accessoires. Gekocht wird "New World Cuisine" mit frischen saisonalen Zutaten und auf sehr hohem Niveau. Mediterranes und Asiatisches wird gern miteinander kombiniert, aufgetischt wird aber auch Regionales.

www.casino-zollverein.de

Blick aus dem Kokerei-Café auf die Lichtinstallation. Foto: ERIH
Blick aus dem Kokerei-Café. Foto: ERIH

Zollverein II: Himmel und Erde unter der Mischanlage

Wenn man schon auf Zollverein ist, darf die Kokerei nicht auf dem Besichtigungsprogramm fehlen. Zur Industriekulisse gesellen sich im Winter die Eisbahn und im Sommer Riesenrad und Schwimmbad. Unter der früheren Mischanlage liegt auf zwei Etagen (zzgl. Biergarten) das Café Kokerei. Auf der Karte stehen Salate, Eintöpfe, Pasta sowie heimische Gerichte à la "Himmel und Erde"; hinzu kommen Wochengerichte, Waffeln und Kuchen.

www.cultural-service.de

Bild: Am Eingang des Landschaftsparks: das Hauptschalthaus. Foto: Hauptschalthaus
Am Eingang des Landschaftsparks: das Hauptschalthaus. Foto: Hauptschalthaus

Landschaftspark Nord: Kulinarisches Tor zum Industriepark

Wer den Landschaftspark Duisburg-Nord mit seinen Attraktionen wie Lichtinstallation oder Tauchzentrum betritt, landet zunächst am Restaurant Hauptschalthaus. Inmitten historischer Technik sitzt man hier auf Sofas oder Polsterstühlen und schaut aus dem Panoramafenster. Auf der Karte stehen Kleinigkeiten wie Currywurst, aber auch Kompositionen rund um Fisch und Fleisch. Wer mag, gönnt sich einfach einen Cappuccino oder Cocktail auf der Terrasse.

www.hauptschalthaus.de

Tafeln vor imposanter Industriekulisse: das Henrichs. Foto: Henrichs
Tafeln vor imposanter Industriekulisse: das Henrichs. Foto: Henrichs

Henrichshütte: Mittelmeerküche in der Gebläse-Halle

Restaurants in Kompressoren-Hallen, Mischanlagen, Hauptschalthäusern – die Phantasie der Gastronomen kennt keine Grenzen. Im ehemaligen Stahlwerk Henrichshütte in Hattingen ist es eine Gebläse-Halle, wo Industriecharme, moderne Architektur und Kochkunst bestens harmonieren. Das Lokal ist in drei Bereiche unterteilt: Restaurant, Bistro, Lounge, dazu im Sommer der Biergarten "Gleis 1". Die viel gelobte Küche ist mediterran mit asiatischen und regionalen Einflüssen.

www.henrichs-restaurant.de

Wahrzeichen mit Restaurant: Küppersmühle. Foto: Manfred Wakolbinger
Wahrzeichen mit Restaurant: Küppersmühle. Foto: Manfred Wakolbinger

Innenhafen: Große Auswahl am Wasser

Der Duisburger Innenhafen mit seinen restaurierten Mühlenwerken und Speichern am einen und den modernen Neubauten am anderen Ufer ist ein Gesamtkunstwerk. Neben Museen und Hafenrundfahrten zählt auch die Gastronomie zu den Attraktionen: Ein gutes Dutzend Lokale beinahe aller Küchenrichtungen hat sich hier angesiedelt. Serviert werden z.B. Burger, Steaks, Fisch, Pizza, Tapas, Schnitzel, Currywurst, Nudeln oder Sushi. Zum jedem Lokal gehört ein Biergarten am bzw. auf dem Wasser.

www.innenhafen-portal.de

Nach oben

Raststationen für Radler

Wer mit dem Rad auf der Route Industriekultur unterwegs ist, freut sich bestimmt über diese (und viele andere) Stationen für eine gemütliche und kraftspendende Rast: 

Pause auf Ewald in Herten

Nette Pauseneinladung: Radler sind willkommen beim Café Ewald, das seit 2009 mit Blick auf Industriekultur seine Gäste bewirtet. Auf dem Doncaster Platz vor dem Förderturm der ehemaligen Zeche Ewald in Herten kann man die Ausflugspause auf der großen Terrasse oder im Glaspavillon bei Kuchen und herzhaften Snacks genießen. Für Gäste mit Hund steht extra eine Hundetränke zur Verfügung und Radler finden natürlich einen Abstellplatz für ihre „Rösser“.

Der besondere Tipp

Holger Müller betreibt die beliebteste Erfrischungsstation an der Erzbahntrasse zwischen Bochum und Gelsenkirchen. Während der Radfahrsaison unter freiem Himmel an den Wochenenden im Angebot: Kalte und warme Getränke, prima Grillwurst und lecker Kuchen, Notfallschläuche und Ersatzspeichen.

Standort: Abzweig Kray-Wanner-Bahn. Genaue Lage im Karten-PDF.

Nordsternpark in Gelsenkirchen

Alte Kastanien bietet Schutz und Schatten im Biergarten im Nordsternpark. Mit Blick auf den Herkules auf dem Turm der ehemaligen Zeche haben Kinder Spaß auf dem Klettergerüst und Erwachsene entspannen bei kalten Getränken und kleinen Speisen.

Zwischen Eisenbahnmuseum
und Henrichshütte

An der Ruhr-Schwimmbrücke zwischen Bochum-Dahlhausen und Essen-Burgaltendorf liegt das Café-Restaurant Zum Ponton. Wer den RuhrtalRadweg zwischen Eisenbahnmuseum und Henrichshütte entlang radelt, landet hier automatisch und trifft ebenso automatisch hunderte andere Radler – und vielleicht noch ein paar Spaziergänger und Paddler. Zwischen März und Oktober werden Kaffee & Kuchen sowie wechselnde warme Speisen serviert.

www.zumponton.de

Bauer Budde am Mechtenberg

Im Städtedreieck Bochum-Essen-Gelsenkirchen, ganz in der Nähe der Halde Rheinelbe lädt die Familie Budde zu sich auf den Bauernhof ein. Radler und Wanderer können Gutes aus Hof und Bauernküche einkaufen und sich bei Kaffee, Tee und selbstgemachtem Kuchen eine Pause gönnen. Kinder lieben die Bauernhoftiere im Streichelzoo und spielen "Bauer" auf den Trettreckern.

Der Experte

Der Bochumer Journalist Arne Dessaul hat die Gastro-Tipps für metropoleruhr.de zusammen gestellt.