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Dienstag, 13. Februar 2018

Ausstellung: Klaus Staeck in Essen

Klaus Staeck, Vorsicht Kunst!, 1982. © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Das Museum Folkwang präsentiert Deutschlands wichtigsten Plakatprovokateur mit frühen Druckgrafiken, Objekten und 180 seiner besten Entwürfe. Bis zum 8. April widmet das Museum Staeck im Jahr seines 80. Geburtstags die größte museale Ausstellung seit über zwanzig Jahren. Erstmals wird auch seine Druckgrafik in größerem Umfang zu sehen sein.

Klaus Staeck: Sand fürs Getriebe
Klaus Staeck (*1938) ist Jurist, Grafiker, Verleger und Plakatprovokateur. Seit den späten 1960er Jahren kommentierten seine Entwürfe pointiert gesellschaftskritische Themen und Krisen und lösten weitreichende Skandale aus, die nicht selten in gerichtlichen Auseinandersetzungen endeten. Wie kein anderer vermochte es Staeck, seinen politischen Angriffen mittels Bild und Text eine Form zu verleihen. Diese projizierte er über das Medium des Plakats in den öffentlichen Raum. Bis heute zeichnen sich die Arbeiten durch ihre Brisanz sowie Aktualität aus.

Die Retrospektive "Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe" gibt Anhand von Plakaten, Druckgrafiken, Postkarten und Multiples einen chronologischen Überblick über Staecks gesellschaftskritisches Werk. Der von ihm maßgeblich initiierten Kampagne „Aktion für mehr Demokratie“ wird eine dokumentarische Rauminstallation gewidmet. Neben bekannten Motiven und selten bis nie gezeigten Entwürfen nimmt Staecks frühe Druckgrafik eine zentrale Position in der Ausstellung ein. Erst durch die Auseinandersetzung mit ihr wurde der Grundstein für seine spätere Plakatarbeit gelegt.

Von 2006 bis 2015 hielt er das Amt des Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin inne und ist seitdem ihr Ehrenpräsident.

Ausstellung Klaus Staeck bis zum 8. April 2018 im Museum Folkwang

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

Fon +49 (0)201.88 45 000

Öffnungszeiten
Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr

Kontakt & Infos

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Helga Brandi
Kronprinzenstraße 35
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