Newsletter Metropole Ruhr

Montag, 10. April 2017

Festival: Insel des guten Lebens

Inseln des guten Lebens. Foto: Kerem Halbrecht

Was ist das gute Leben? Im Rahmen des Projektes Interkultur des RVR gibt es ein Festival für Migration und Wohlbefinden mit Beiträgen aus Wissenschaft, Kunst und Alltag: Ein Wochenende lang, vom 20. bis 23. April erkunden Bewohner und Besucher der Bochumer Hustadt mit kreativen Erfahrungen neue Wege zum guten Leben.

Studie zum Zusammenhang von Migration und Wohlbefinden
Was passiert, wenn wir Migration und Zuflucht nicht als Ausnahme, sondern als zentralen Bestandteil einer Suche nach dem guten Leben im 21. Jahrhundert betrachten? Was, wenn wir die kreativen Wege, die Menschen auf dieser Suche entdecken, als Wissen anerkennen, das für alle relevant sein könnte? Junge Wissenschaftler*innen der Metropole Ruhr beschäftigten sich seit Oktober 2015 im Netzwerk der Global Young Faculty mit dem Zusammenhang zwischen Migration und Wohlbefinden. Bei der Auftaktveranstaltung am 20. April 2017 präsentieren sie ihre Forschungsergebnisse.

Spielerische Erfahrungen zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft
Die künstlerische Umsetzung des Projekts findet Ausdruck in der „Insel des guten Lebens – Festival für Migration und Wohlbefinden“, die allen Besucher*innen die Möglichkeit bietet, durch kreative Erfahrungen neue Wege zum guten Leben zu suchen. Für die „Insel des guten Lebens“ arbeiten die Wissenschaftler*innen mit dem Architekten Kerem Halbrecht, der Szenografin Anna Hentschel und dem Spiele-Entwickler Sebastian Quack sowie mit Akteuren und Initiativen in Bochum-Querenburg zusammen, um vor Ort eine temporäre Plattform für Auseinandersetzung und Dialog zu entwickeln. Wissensbestände werden dabei mit dem realen Leben verknüpft, um eine Kommunikation quer durch die Gesellschaft anzuregen. Bewohner*innen und Gäste erwartet ein spielerisches Festivalformat – mit Workshops, Installationen, Drifts, Vorträgen und Gesprächen – das im urbanen Raum stattfindet und die „Insel des guten Lebens“ mit Nachdenklichkeit und Entdeckungsfreude erlebbar macht.

Die Hustadt wird zur Insel des guten Lebens
Das Festival-Zentrum befindet sich am Brunnenplatz in der Bochumer Hustadt im Stadtteil Querenburg. Die von Verkehr und Wald umschlossene, utopische Stadtlandschaft mit der zu Beginn der 1960er Jahre erbauten Hustadt-Siedlung und dem 1973 hinzugekommenen Einkaufs- und Wohnzentrum Uni-Center ist über die Jahre für Menschen mit den verschiedensten Hintergründen zum Zuhause geworden. Der Stadtteil passt sich den wechselnden Konstellationen laufend an – ein idealer Ort für eine innovative Kooperation zwischen Stadtgesellschaft, Kunst, Architektur und Wissenschaft.

Programm-Übersicht:
20.4. Tag der Ankunft – 15:30-20:00 Uhr – Symposiums-Walk & Eröffnungs-Zeremonie, Treffpunkt: U-Bahn-Haltestelle Hustadt, Bochum – 21:00 Uhr – Vernissage im ehemaligen KiK im Uni-Center, Querenburger Höhe 105
21.4. Tag der Abhängigkeit / 22.4. Tag der Unabhängigkeit / 23.4. Tag der Interdependenz – jeweils ab 12:00 Programm aus Workshops, Spielen, Drifts & Gesprächen – zentraler Festival-Infopunkt: Brunnenplatz, Bochum-Hustadt

Der Eintritt ist frei.

„Insel des guten Lebens“ ist eine Zusammenarbeit der Global Young Faculty mit den Künstler*innen Kerem Halbrecht, Anna Hentschel, Sebastian Quack und HUkultur. Das Projekt wird gefördert vom Mercator Research Center Ruhr und koproduziert durch Urbane Künste Ruhr und Interkultur Ruhr.

Festivalprogramm und weitere Informationen: www.inseldesgutenlebens.de

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Team Medien und Internet
Redaktion Newsletter Metropole Ruhr
Martina Kötters
Helga Brandi
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-363

Urbane Künste Ruhr

Urbane Künste Ruhr entwickelt und realisiert mit Netzwerken und Partnern der Region künstlerische Produktionen im urbanen Raum.

RuhrKunstMuseen

20 national und international arbeitende Kunstmuseen des Ruhrgebietes haben sich zu den RuhrKunstMuseen (RKM) zusammengeschlossen.