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Foto: Michael Tieck/Fotolia

Musikstück: Einstein on the Beach

Sonntag, 23.04.2017
18.00 Uhr

Platz der alten Synagoge, 44137 Dortmund
Foto: Veranstaler

Oper von Robert Wilson und Philip Glass

Koproduktion der Oper Dortmund und des Schauspiel Dortmund

Ein Wissenschaftler verändert unseren Blick auf die Welt. Er beweist uns, dass die Zeit, die scheinbar exakt messbare und unveränderliche Dimension unserer Existenz, nicht für alle an allen Orten gleich ist. Doch der Mensch Einstein stellt sich mit seinen Forschungen nicht außerhalb der Zeit. Er engagiert sich, stellt die Frage nach dem Sinn und den Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis, fordert vom Fortschritt auch die Frage nach seinem gesellschaftlichen Nutzen ein. Und er feiert die Musik als große Zeit-Kunst, als Nachweis des Unerklärlichen und des unendlichen geistigen und emotionalen Raums.

Einstein on the Beach nach der Idee von Robert Wilson und mit der Musik von Philip Glass ist eines der markantesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Seine Schöpfer haben ihm die Bezeichnung „Oper“ gegeben, obwohl nur wenig daran an eine klassische Oper erinnert. Das Stück erzählt keine zusammenhängende Geschichte, sondern reiht Assoziationen aneinander, die nicht im Einzelnen verstanden werden wollen und auf eine Einheit von Sprache, Klang und visuellem Eindruck hinzielen. Der Zuschauer soll in eine Trance versetzt werden und die eigene, trügerische Wahrnehmung von Zeit verlieren, um sich dem Zeitmaß der Musik zu überantworten.

Dortmunds Schauspielintendant Kay Voges (2013 Tannhäuser an der Oper Dortmund und 2015 Der Freischütz an der Staatsoper Hannover) wird die monumentale Oper mit Solisten des Opern- und Schauspielensembles, Musikern der Dortmunder Philharmoniker und den Sängern des ChorWerk Ruhr unter ihrem Leiter Florian Helgath auf die Bühne bringen.

Musikalische Leitung: Florian Helgath

  • Regie: Kay Voges
  • Link zur Veranstaltung