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IAQ: Mindestlöhne schaden den Branchen nicht
Duisburg/Essen (idr). Mindestlöhne haben keine negativen Auswirkungen auf Umsätze, Beschäftigtenzahlen und Arbeitsumfang. Zu diesem Schluss kommen Experten des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Das Institut hatte an dem vom Bundesarbeitsministerium veröffentlichten Gutachten zu den Auswirkungen von Mindestlöhnen in acht Branchen mitgewirkt.
Als eines von insgesamt sechs beauftragten Instituten hatte das IAQ speziell die Branchen Gebäudereinigung und Wäscherei untersucht. Für erstere wird bereits seit langem ein Mindestlohn gezahlt, letztere haben seit Oktober 2009 entsprechende Regelungen.
In beiden Branchen zeigte sich, dass keine Stellen durch steigende Personalkosten abgebaut wurden. Vielmehr stünden die meisten Unternehmen Mindestlöhnen positiv gegenüber, weil sie für einen fairen Wettbewerb sorgen, so das Fazit.
Weitere Ergebnisse unter www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/evaluation-mindestlohn-waeschereidienstleistungen.pdf?__blob=publicationFile und www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/evaluation-mindestlohn-gebaedereinigung.pdf?__blob=publicationFile
Pressekontakt: IAQ, Prof. Dr. Gerhard Bosch, Telefon: 0203/379-1827, E-Mail: gerhard.bosch@uni-due.de, Dr. Claudia Weinkopf, Telefon: -1353, E-Mail: claudia.weinkopf@uni-due.de




