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RWE prüft Supraleiter mit weltweit längster Teststrecke
Essen (idr). Der Energiekonzern RWE will in Essen die weltweit längste Teststrecke für den Stromtransport in sogenannten Supraleitern bauen. Die speziellen Keramikkabel sollen durch eine Verminderung des elektrischen Widerstandes dafür sorgen, dass Strom ohne Reibungsverluste über weiter Strecken transportiert werden kann. Bisher ist der Transport immer mit Energieverlust verbunden.
Die Essener Teststrecke soll rund einen Kilometer lang sein und voraussichtlich 2014 in Betrieb gehen. Zwei Jahre lang soll der Supraleiter vor Ort erprobt werden.
Der Test ist Teil des Projekts "AmpaCity", das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 3,4 Millionen Euro gefördert wird. Die Gesamtkosten des Forschungsprojekts belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro.
Neben RWE sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Kabelhersteller Nexan an dem Projekt beteiligt.
Pressekontakt: RWE Deutschland, Externe Kommunikation, Michael Rosen,Telefon: 0201/12-23822, E-Mail:michael.rosen@rwe.com; KIT, Pressestelle, Monika Landgraf, Telefon: 0721/608-47414




