Unternehmensmix und Netzwerke als industrielle Basis der Region

Die Metropole Ruhr - das Ruhrgebiet – galt über Jahrzehnte als industrielles Herz der Bundesrepublik. Der Wandel vom Schwerpunkt Großindustrie zu anderen Bereichen hat dieses Bild geändert – Regionen wie der Rhein-Neckar-Raum oder Stuttgart weisen mittlerweile einen deutlich höheren Anteil der Industrie an der Gesamtwirtschaft auf. 

Der Duisburger Hafen ist Bestandteil der industriellen Basis der Region., Foto: RVR/Oberhäuser

Stärke durch Wandel

In der Metropole Ruhr haben die Bereiche Werkstoffe und Chemie hingegen deutlich zugelegt, der industrielle Kernbereich ist im Ergebnis stärker an Zulieferprodukten ausgerichtet.

Der Mix der Unternehmen in der Metropole Ruhr hat sich damit in den vergangenen Jahren deutlich geändert: Diese Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen gilt auch als Beleg dafür, dass der wirtschaftliche Wandel funktioniert. Es entsteht ein dynamischer Kern, der u.a. von jungen Technologieunternehmen getragen wird. Problematisch bleibt dabei allerdings, dass diese Entwicklung sich nicht gleichwertig auf die Beschäftigtenzahlen auswirkt – Jobs am Hochofen oder unter Tage werden nicht durch solche im Labor ersetzt.

Die Ausrichtung auf neue Geschäftsfelder und Leitmärkte mit Optionen auf eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte „made in Ruhrgebiet“ lässt auch neue Netzwerke entstehen, als erfolgreiches Beispiel dafür wird die Vernetzung der chemischen Unternehmen im nördlichen Teil der Region angesehen.

Zahlen im Vergleich

Über 287.000 Menschen waren 2011 im industriellen Sektor beschäftigt. Der wiederum war mit 18,4 Prozent an der Gesamtbeschäftigung in der Metropole Ruhr beteiligt und erwirtschaftete 76,8 Milliarden Euro Umsatz.

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(Datenbasis ist das Jahr 2013)

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