Leitmarkt Urbanes Bauen und Wohnen: Man wohnt wieder „stadt“

Die Flucht ins Grüne ist passé, Wohnen in der Stadt hat Zukunft? Der Trend zeigt das, die Metropolregionen sind gefordert – das Thema „Urbanes Bauen und Wohnen“ wird zum zentralen Schlüssel moderner Gesellschaften. Zwischen Mehr-Generationen-Häusern, Single-Haushalten und ökologisch-nachhaltiger Bauweise nach energetisch optimierten Standards kann sich das polyzentrische Ruhrgebiet kompetent positionieren.

Solarhäuser wie in Bochum-Wattenscheid sind ein Trend des neuen urbanen Wohnens. Foto: WAZ-Pool, Gatzmanga

Stadtviertel von morgen planen

Nachhaltige, intelligente und integrierte Konzepte für Stadtteil- und Quartiersplanung prägen das Wohnen künftig in der Metropole Ruhr. Da kann zum Beispiel die ehemalige Werkssiedlung zum neuen Treffpunkt für junge Familien werden. Die Basis ist vorhanden: Eine große Zahl einschlägiger Handwerksbetriebe, branchenübliche Dienstleistungen, Bauwirtschaft, Wohnungsbaugesellschaften und Ingenieurbüros können sich auf wandelnde Wohnbedürfnisse einstellen. Eine der am dichtesten besiedelten Regionen Europas lernt vom demografischen und strukturellen Wandel, künftig wird „anders“ gewohnt werden wollen. Umbau und Sanierung nach energetischen Vorgaben eröffnen einen großen Aktionsradius für Fachbetriebe von Dämmstofftechnik über Solarthermie bis zur intelligenten Haustechnik, die bei Bedarf Pflanzen pflegt, Blutdruck misst und Einkäufe organisiert.

Der Bau- und Wohnungsmarkt in Zahlen

Über 177.000 Menschen waren 2011 bereits in diesem Bereich beschäftigt. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung in der Metropole Ruhr beträgt 11,4 Prozent. Die beteiligten Unternehmen erwirtschafteten 2011 einen Umsatz in Höhe von 21,3 Milliarden Euro.

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Daten und Fakten, Analysen und Trends
(Datenbasis ist das Jahr 2013)

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