Polyzentrische Struktur ist Stärke der Region
Kleinstädtisch leben, großstädtisch arbeiten, oder umgekehrt, oder beides gleichzeitig - in der Metropole Ruhr ist alles möglich. Ihre polyzentrische Struktur ist ihr wesentliches Merkmal und ein erheblicher Standortvorteil, der Synergiegewinne und Innovationskraft großen Ausmasses möglich macht.

- Gute Aussichten in der Metropole Ruhr - die Ruhr bei Witten. Foto: RVR/Ziese
Weltweiter Trend erkennbar
Es sind die vielen Facetten der Region, die sie für Investoren, Arbeitnehmer und Existenzgründer interessant macht. Nicht nur die großen Konzerne, auch der renommierte Mittelstand, der oftmals seit Jahrzehnten im Umland der großen Städte des Ruhrgebiets ansässig ist, operiert in vielen Fällen auf nationaler oder internationaler Ebene. Ein wesentlicher Standortvorteil ist ferner die enge Verzahnung von Einrichtungen der Forschung und Entwicklung mit Unternehmen, die neue Ergebnisse umsetzen.
Zunehmend attraktiver wird die Metropole Ruhr auch durch ihre hohe Lebensqualität: morgens Radtour auf dem Ruhrtalradweg, mittags Shoppingtour in einer belebten Innenstadt oder einem Einkaufszentrum, abends Karten für eine Vorstellung in einem bundesweit bekannten Theater oder Musical - für viele Bewohner der Metropole Ruhr ist das ein ganz normaler Samstag.
Stadtplaner überall auf der Welt sind sich einig: Im Jahre 2020 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in städtischen bzw. Metropolregionen leben; Städte und ländliche Regionen werden sich verändern. Die monozentrische Besiedlungsstruktur der Vergangheit verliert an Dominanz. Zukünftig wird sich die polyzentrische Struktur, also die Ausrichtung einer Stadt oder eines Verdichtungsraumes auf mehrere Stadt- und Stadtteilzentren unterschiedlicher Ausstattung und Bedeutung, weiter durchsetzen.



