Duisburger Innenhafen: Urbanes Leben und Arbeiten am Wasser
Der Duisburger Innenhafen ist das Flaggschiff der urbanen Wasserlagen in der Metropole Ruhr. Die einst unansehnliche, 89 Hektar große Industriebrache ist heute das Vorzeigeobjekt der Stadterneuerung im Ruhrgebiet. Sein besonderer Reiz liegt in der Mischung aus moderner Architektur und Industriekultur, umrahmt von Wasser. Ein Erfolgsrezept, das mittlerweile zahlreiche Nachahmer in der Region gefunden hat.
Neue Funktion für alte Speicher
Der Duisburger Innenhafen vereint Tradition und Moderne, Schönheit und Funktion, Architektur und Kunst. Er ist auf jeder Ebene erfolgreich: von der Vermarktung repräsentativer Büro- und Wohn-Immobilien über die Schaffung besucherstarker Museen bis hin zur gastronomischen Freizeitgestaltung - das Konzept des Innenhafens deckt die ganze Palette urbanen Lebens am Wasser ab. Als Besuchermagnet ist er weit über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannt.
Multifunktionaler Dienstleistungspark
Der Duisburger Innenhafen ist zu einem neuen Stadtquartier mit hoher Lebensqualität geworden, bis jetzt sind ca. 450 von den geplanten 700 Wohnungen in direkter Innenstadtnähe fertig gestellt. Nicht zuletzt deshalb hat sich der Standort bei internationalen Investoren, renommierten Architekten, Projektentwicklern und Unternehmen einen Namen gemacht.
Grundlage des Umbaus des Duisburger Innenhafens ist ein vom britischen Architekten Sir Norman Foster entwickelter Masterplan. Im Rahmen der internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA 1989-1999) wurde die einstige Industriebrache zu einem multifunktionalen Dienstleistungspark am Wasser umgestaltet. Hier wurde das in vielen Städten bereits erfolgreiche Konzept "Arbeiten, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Freizeit am Wasser" verwirklicht - und das in unmittelbarer Nähe zur City. Die stillgelegten Mühlen- und Speichergebäude des ehemaligen Getreidehafens blieben als stadtprägende Kulisse erhalten. Heute haben sie gänzlich neue Funktionen, die alte Küppersmühle wurde beispielsweise zu einem Museum moderner Kunst (MKM) umgebaut.
Projektfamilie der wmr unterstützt Einzelvorhaben
Der Erfolg des Duisburger Innenhafens hat dazu geführt, dass vergleichbare Entwicklungen an vielen Stellen im Ruhrgebiet stattfinden. Urbane Wasserlagen gibt es in der Region mehr als genug: Die Metropole Ruhr verfügt über 572 Kilometer Kanal- und Flussufer. Dass ihre Wasserwege mehr als Verkehrswege sind, nämlich einen hohen Freizeitwert besitzen und zudem für zahlreiche Unternehmen attraktive Immobilienstandorte sind, haben viele Städte und Kommunen in der Region erkannt.
Deshalb unterstützt die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH im Rahmen der Projektfamilie „Urbane Wasserlagen“ zahlreiche Einzelvorhaben, die durch ihre Wassernähe ein besonderes Entwicklungspotenzial haben.




