Kreative schließen sich zusammen

Drei Fragen an Marc Röbbecke, Heimatdesign Dortmund 

Marc Röbbecke, Heimatdesign Dortmund

Was ist das Besondere an der Kreativwirtschaft, besonders am Design im Ruhrgebiet?

Hier gibt es ein großes Potenzial und gute Ausbildungsplätze. Die Folkwang Hochschule in Essen und die Fachhochschule in Dortmund bilden zum Beispiel sehr gute Kommunikationsdesigner aus. Die Dichte ist allerdings nicht sehr groß, was sich aber in den nächsten Jahren mit Sicherheit verändern wird. Wenn die kreativen Ausbildungsplätze an andere kreative Flächen angeschlossen werden, kann das die Attraktivität des Standortes stark erhöhen.

Was macht Kreative erfolgreich?

Es kommt immer darauf an, wo die Reise nach dem Studium hingehen soll, in die abhängige oder selbstständige Beschäftigung. Für beide Bereiche gilt es, gute Voraussetzungen durch Praktika und Auslotung der eigenen Fähigkeiten zu schaffen. Viele Kreative schließen sich nach dem Studium zu kleinen Büroteams zusammen. So etwas finde ich enorm wichtig, um unterschiedliche Kompetenzen aufzuteilen.

Was ist Heimatdesign?

Heimatdesign ist ein Büro, das Veranstaltungen wie Messen und Ausstellungen macht und auch ein Magazin für junge Kreative aus dem Designbereich herausbringt. Damit wollen wir die bisher relativ kleine Displayfläche für die Designer vergrößern. Wir versuchen, die Aufenthaltsqualität der Kreativen im Ruhrgebiet zu erhöhen.

Heimatdesign wird in Dortmund gut von der Stadt unterstützt, so stellen wir zum Beispiel pro Monat zwei Kreative aus dem Designbereich aus und kooperieren mit vielen anderen Institutionen.

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