Forschungskompetenz Sonnenenergie

Son­nen­en­er­gie kann durch Pho­to­vol­ta­ik in Strom um­ge­wan­delt wer­den, durch So­lar­ther­mie in nutz­ba­re Wärme. "So­lar-​Haupt­stadt" der Me­tro­po­le Ruhr ist Gel­sen­kir­chen. Die ehe­ma­li­ge Mon­t­an­stadt setzt seit mehr als 15 Jah­ren auf die zu­kunfts­wei­sen­de Tech­no­lo­gie.

Foto: Von Solarzellen angetriebenes Versuchsauto in der australischen Wüste
Die Hochschule Bochum erprobte ihren solargetriebenen BOcruiser erfolgreich in Australien. Foto: Hochschule Bochum

Solarenergie aus der Stadt der 1.000 Feuer

Am An­fang stand der Wis­sen­schafts­park Gel­sen­kir­chen. Er hat sich seit sei­ner Er­öff­nung 1995 als wich­ti­ge Ein­rich­tung zur För­de­rung der Nut­zung von Zu­kunfts­en­er­gi­en eta­bliert; re­gel­mä­ßig fin­den hier Ver­an­stal­tun­gen zu En­er­gie­tech­nik und -​wirt­schaft statt. Auf sei­nem Dach wurde 1996 das sei­ner­zeit welt­größ­te Dach­so­lar­kraft­werk er­öff­net. 1999 er­öff­ne­te die Deut­sche Shell AG die da­mals welt­weit mo­derns­te So­lar­zel­len­fa­brik in Gel­sen­kir­chen.

Eine der ers­ten So­lar­sied­lun­gen Nord­rhein-​West­fa­lens konn­te 2000 in Gel­sen­kir­chen-​Bis­marck be­zo­gen wer­den. 2008 nahm Vail­lant hier vier So­lar­kraft­wer­ken und eine So­lar­kol­lek­to­ren-​Her­stel­lung in Be­trieb.

Aus Gel­sen­kir­chen stammt zum Bei­spiel die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Ber­li­ner Haupt­bahn­hof. Das Fraun­ho­fer-​In­sti­tut für So­la­re En­er­gie­sys­te­me ISE, das größ­te So­lar­for­schungs­in­sti­tut Eu­ro­pas mit Haupt­sitz im son­ni­gen Frei­burg, be­treibt in Gel­sen­kir­chen ein La­bor-​ und Ser­vice­cen­ter.

Fahrzeuge mit Solarantrieb

Mehr zu den Solarfahrzeugen aus der Metropole Ruhr finden Sie hier:

Solarstadt Gelsenkirchen

Keine andere Stadt setzt die umweltfreundliche Solarenergie so stark als Symbol für den Strukturwandel ein wie Gelsenkirchen. Ein Internetportal informiert über "die Stadt der Zukunftsenergien".

www.solarstadt-gelsenkirchen.de