Kultur und Kommunikation
Kultur und Kommunikation halten die Gesellschaft zusammen. Die Metropole Ruhr ist eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas. Da ist es die hiesige Fülle an Design-, kultur- und kommunikationswissenschaftlichen Einrichtungen folgerichtig.
Die Folkwang Universität der Künste bildet in Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft aus. Hunderte öffentlicher Veranstaltungen bereichern jedes Jahr das Kulturleben an den Standorten Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg. Das SANAA-Gebäude auf dem Gelände von Zollverein ist seit 2010 Standort der Folkwang Universität der Künste. Das Welterbe Zollverein ist ein wichtiger Design-Standort mit dem Design Zentrum NRW und dem Red Dot Museum. Auch die TU Dortmund und die FH Dortmund bilden Gestalter aus, die Ruhr-Uni Kunsthistoriker.
Kulturwissenschaftliches Institut
Den ganz großen Fragen widmet sich das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen: Interkulturelle Begegnung, gesellschaftliche Auswirkungen des Klimawandels, der Stellenwert von Religion in der Politik, die Verantwortung von Wissenschaft, das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft sind einige seiner Forschungsschwerpunkte.
Was abstrakt klingen mag, wird hier anwendungsbezogen erforscht. So untersuchen Wissenschaftler am KWI Unternehmenskulturen oder die Bedeutung von Arbeit für den Wandel von Metropolen.
Als interuniversitäres Kolleg der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen arbeitet das Institut mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Trägerhochschulen und Partnern im In- und Ausland zusammen.
Journalismus lehren und erforschen
Und wer berichtet über all die Aktivitäten? Journalisten. Als Medienstandort ist die Metropole Ruhr ein Schwergewicht und als Ausbildungsstätte für Medienschaffende ebenfalls:
Das Institut für Journalistik an der TU Dortmund ist seit Jahrzehnten zugleich Forschungsstätte wie Nachwuchsschmiede für Journalisten. Zur TU gehört das Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus. Dortmund ist auch Sitz des 1926 gegründeten Instituts für Zeitungsforschung und des Fritz-Hüser-Instituts, das – weltweit einzigartig! – die Literatur- und Kulturgeschichte der Arbeitswelt erforscht. Und das Marler Adolf-Grimme-Institut verleiht nicht nur Deutschlands begehrtesten Fernsehpreis, sondern befasst sich auch mit Medienpolitik und –kultur.





