Forschung für eine bessere Arbeitswelt
Wie werden wir morgen arbeiten? Wie könnten wir es heute besser tun? Gleich mehrere hochrangige Forschungseinrichtungen suchen Antworten auf solche Fragen.
Das auf eine Gründung von 1926 zurückgehende Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsberatung (RWI) gehört zur Leibniz-Gemeinschaft. Es analysiert den Arbeitsmarkt, Bildung, Migration, Konjunktur auch im Hinblick auf "wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten im demographischen und gesellschaftlichen Wandel". Das Essener Institut gehört zu dem handverlesenen halben Dutzend Wirtschaftsforschungsinstituten, die jeweils im Frühjahr und Herbst im Auftrag der Bundesregierung eine gemeinschaftliche Konjunkturprognose für Deutschland und die Welt erstellen.
Das Institut Arbeit und Technik der FH Gelsenkirchen erkundet in einem seiner Forschungsschwerpunkte die Entwicklung der modernen Wissensgesellschaft und die ihr zugrunde liegenden sozialen, wirtschaftlichen und technischen Veränderungsprozesse. An der Uni Duisburg-Essen befasst sich mit ähnlichen Fragestellungen das Institut Arbeit und Qualifikation.
Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforscht die Potenziale und Risiken moderner Arbeit auf lebens- und verhaltenswissenschaftlicher Grundlage. Die Forscher gewinnen so Erkenntnisse darüber, wie die Arbeitswelt leistungs- und gesundheitsfördernd gestaltet werden kann.
Schnittstelle Wissenschaft / Politik
An der Schnittstelle Wissenschaft/Politik arbeitet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. Sie untersucht unter anderem, wie sich neue Technologien auf Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit auswirken, ob neue Arbeitsformen zu psychischen Belastungen führen und was die genauen Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen sind. In der angegliederten Deutschen Arbeitsschutzausstellung hat die Metropole Ruhr einen hochmodernen technisch-sinnlichen Bildungsort für alle, die wissen wollen, wie wir Arbeit menschlich gestalten können.




