Kompetent bei Diagnostik & Medizintechnik

Um neue Diagnose- und Therapieverfahren umsetzen zu können, bedarf es modernster Instrumente und Apparate. Die Medizintechnik entwickelt und verbessert diese oft hochkomplexen Geräte, oft unter Einsatz von innovativen Industriellen Technologien und Neuen Materialien.

Bild: Hand mit Ultraschallgerät
Ultaschall wird auch zur Therapie eingesetzt. Foto: Fotolia/Rike

Bildgebende Verfahren

Im BioMedizinZentrum Bochum an der Ruhr-Universität ist neben anderen biomedizinischen Unternehmen das Zentrum für medizinische Bildgebung Ruhr (zmb.RUHR) beheimatet. Es entwickelt ultraschallbasierte therapeutische und diagnostische Verfahren. Dazu gehört ein neuartiges Untersuchungssystem für die weibliche Brust, der Ultraschall-Brustscanner.

Magnetresonanz auf Zollverein

Als Gemeinschaftseinrichtung der Radboud Universität Nijmegen und der Universität Duisburg-Essen arbeitet das Erwin L. Hahn Institut für Magnetresonanz. Herzstück des Instituts auf Zollverein ist ein tonnenschwerer Ganzkörper-Magnetresonanztomograph, dessen Auflösung viermal so leistungsstark ist wie bei herkömmlichen Klinik-Tomographen. Mit diesem empfindlichen Instrument können die Forscher sozusagen dem Gehirn bei der Arbeit zuschauen – und verstehen, welche Hirnbereiche wann genutzt werden.

Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität

Was Innovationen in der Gesundheitswirtschaft taugen,wie Prävention, Heilung und Pflege verbessert werden können und wie sich der demografische Wandel auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirkt - das erforscht der Forschungsschwerpunkt "Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität" am Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik.

Bluttest deckt Demenz auf

Mit 8.000 Euro zeichnete das Land NRW im Januar 2012 ein Forschungsvorhaben der Uni Duisburg-Essen aus, das die Frühdiagnostik der Alzheimer-Demenz verbessert. Mit dem Preisgeld des Hochschulwettbewerbs "Zukunft Erfinden NRW" soll ein Bluttest zur Marktreife gebracht werden, um ihn künftig routinemäßig einsetzen zu können. Die neue Methode wird voraussichtlich nur eine Blutprobe benötigen, um die Erkrankung schnell und zuverlässig schon in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren zu können. Der Test basiert auf dem Verhältnis unterschiedlicher krankheitsspezifischer Eiweiße im Blut.

Kontakt & Infos

Zentrum für medizinische Bildgebung Ruhr
c/o EGR mbH
Viktoriastr. 10
44787 Bochum
Telefon: +49 (0)234.30799-0
Telefax: +49 (0)234.30799-10
Erwin L. Hahn Institut für Magnetresonanz
Leitstand Kokerei Zollverein / Arendahls Wiese 199
45141 Essen
Telefon: +49 (0)201.183-6070
Telefax: +49 (0)201.183-6073
Institut Arbeit und Technik
Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0)209.17 07-0
Telefax: +49 (0)209.17 07-110