Gesundheitscampus bündelt Forschungskompetenz
In Bochum hat der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen seinen Sitz, ein bundesweit einzigartiges Projekt. Bereits vorhandene und noch zu gründende Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft werden dort in einem Zentrum konzentriert, vernetzt und weiterentwickelt.
Ausbildung für Gesundheitsberufe
Insbesondere Innovationen sollen so gefördert werden. Unter anderem wurden dort das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Landeszentrum für Gesundheit NRW angesiedelt. 2014 wird das Krebsregister NRW folgen.
Herzstück des Gesundheitscampus‘ ist die bundesweit erste öffentlich-rechtliche Fachhochschule für Gesundheitsberufe. Sie wird bis zu 1.000 Studienplätze anbieten für Gesundheitsberufe wie Krankenpflegerin, Altenpfleger, Hebamme oder Logopäde. Vorbild für den Campus sind die hoch angesehenen National Institutes of Health in den USA.
Unternehmensverbund MedEcon Ruhr
Teil des Campus wird MedEcon Ruhr sein. Mehr als 100 Unternehmen, Verbände, Kliniken und Hochschulen arbeiten bereits in diesem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft an der Ruhr zusammen. MedEcon Ruhr fördert standort- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. In einem Klinikcluster Ruhr will es mit Landesfördermitteln Entwicklungs- und Systempartnerschaften zwischen den Kliniken, ihren Dienstleistern und Forschungseinrichtungen anregen. Einige der Schwerpunkte sind die Themen "Demenz", "Schlaganfall" und "Chronischer Schmerz" bilden.
Wissenstransfer
Der Verbund will den Wissensaustauch fördern, bei der Standortentwicklung helfen und aus dem vorhandenen Wissen Kapital schlagen für technologieorientierte Unternehmensentwicklungen. Angeschlossen sind u. a. der BioMedTec Ruhr e. V., der bei Biomaterialien, Bildgebung, medizinischer IT und OP-Technik Schwerpunkte setzt, und der BioIndustry e. V., der Bioverfahrenstechnik und Bio-IT weiterentwickeln will.




