Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen
Wer wo auch immer in Deutschland studieren wollte, der kam über viele Jahre ziemlich sicher mit einer Dortmunder Einrichtung in Kontakt: mit der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Heute heißt sie Stiftung für Hochschulzulassung, verhilft aber immer noch Studieninteressierten in den Hörsaal: in einem bundesweiten Verfahren für die Studiengänge Medizin, Pharmazie, Tiermedizin, Zahnmedizin; als Dienstleistung für Studienangebote in örtlichen Auswahlverfahren nach den Vorgaben von Hochschulen.
Studieren in der Metropole
Nie zuvor haben so viele Menschen im Ruhrgebiet ihr Studium abgeschlossen wie 2010: 21.638. Nie zuvor haben so viele ihr Studium aufgenommen wie im Wintersemester 2011/12: fast 33.700. Dass die Metropole Ruhr so viel akademischen Nachwuchs hat, ist kein Zufall.
20 Hochschulen, zahllose Möglichkeiten
Die Auswahl an Studienmöglichkeiten ist riesengroß. Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und mittlerweile 14 weitere Hochschulen haben jede Menge zu bieten – an gestuften Studienfächern und modernen Abschlüssen, aber auch darüber hinaus.
Schon mal daran gedacht, Campusradio zu machen? An der Uni zu singen, zu tanzen, zu rudern? Oder als Sieger des Bochumer Newcomerfestivals bei Europas größtem Musikfestival aufzutreten? Geht alles. Und zwar hier.
Hochschulübergreifende Kooperation
Die Hochschulen arbeiten stadtübergreifend zusammen. Die Universitätsallianz Metropole Ruhr der Ruhr-Uni, der TU Dortmund und der Uni Duisburg-Essen bietet eine einzigartige Vielfalt kompatibler Studiengänge und einen gemeinsamen virtuellen Campus Ruhrcampusonline.de.
Die drei Hochschulen haben sich 2009 auf Regelungen geeinigt, nach denen Studierende einer der drei Unis sich einfacher für Veranstaltungen der beiden anderen anmelden und sich die dort erbrachten Leistungen an der eigenen Uni anerkennen lassen können. Wer an einer der drei UAMR-Hochschulen eingeschrieben ist, wird an den beiden anderen wie ein Zweithörer behandelt, muss aber keine zusätzliche Zweitgebühr bezahlen.
Die Metropole als Campus
Das Ruhrgebiet ist wie ein großer Campus. Es bietet Jobs, günstige Wohnmöglichkeiten, Gelegenheit zur Feldforschung in Fülle und ist verkehrstechnisch bestens erschlossen. Mit dem Semesterticket des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr kommt man schnell und günstig von Ort zu Ort. In Dortmund kann man einer technischen Uni gemäß mit einer vollautomatisch gesteuerten H-Bahn von Campus zu Campus fahren. Zwischen den beiden Standorten der Universität Duisburg-Essen pendelt gar ein eigener Shuttlebus.
Gut vorbereitet auf ein Leben nach der Uni
Die Metropole Ruhr bleibt auch nach dem Examen spannend. Hier lässt es sich arbeiten: Eine Fülle umsatzstarker Unternehmen und die Zentralen internationaler Konzerne haben an der Ruhr ihren Sitz und schaffen Jobs vor Ort. Hier gibt es aber auch ein, zwei Leben neben der Arbeit. Die Metropole Ruhr wurde nicht zufällig Kulturhauptstadt Europas 2010.
Die Studierenden-Perspektive
Wer Infos aus Studierenden-Perspektive sucht, ist bei den Printmedien und Hörfunksendern richtig, die in der Metropole Ruhr von Studierenden gemacht werden und zum Teil bundesweit bekannt sind.
Campusradios NRW mit den Sendern aus Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen
Unicum, Internetportal und die laut einer Umfrage von 2011 bundesweit meistgelesene Zeitschrift für Studierende, made in Bochum
Pflichtlektüre, Studierendenmagazin der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen
Kinderbetreuung an den Hochschulen
Informationen über mehr als 100 Kindergärten oder -tagesstätten, Eltern-Service-Büros und Ferienbetreuungs-Angebote an den NRW-Hochschulen hat das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammengestellt.





