Universität Witten-Herdecke:
Deutschlands erste Privat-Uni
Die Universität Witten-Herdecke nahm 1983 als erste private Universität in Deutschland den Lehrbetrieb auf. Die Hochschule bietet als Studiengänge an: Medizin, Pflegewissenschaft, Zahnmedizin, Wirtschaftswissenschaft und Kulturreflexion. Letztere verbindet Philosophie, Organisation, Wissenschaft und Kunst. Außerdem startet 2012 der berufsbegleitende Studiengang Multiprofessioneller Master of Arts - Demenz.
Praxisnähe und Reflexion
Ungewöhnlich ist das Begleitstudium fundamentale für alle Studierenden, die dort ihre Fähigkeiten in Reflexion, Kommunikation und Kunst auszubauen lernen. Dem Studium wird oft eine besondere Praxisnähe bescheinigt, das zahlenmäßige Verhältnis Betreuer:Studierende ist besonders günstig.
Forschung
Institute an der Universität untersuchen Erfolgsfaktoren von Familienunternehmen, Organisationskultur und -Ethik, medizinische und Pflege-Themen. Dabei sind insbesondere das Zentrum für Biomedizinische Ausbildung und Forschung und das Interdisziplinäre Zentrum für Versorgungsforschung im Gesundheitswesen zu nennen. 2012 kam das Deutsche Kinderschmerzzentrum dazu; hier wird daran gearbeitet, den allein in Deutschland 350.000 an chronischen Schmerzen leidenden Kindern und Jugendlichen zu helfen.
Kluge Köpfe
Mit der Universität Witten-Herdecke sind so bekannte Namen verbunden wie Konrad Schily (Neurologe, Gründungspräsident der Hochschule), Jörn Rüsen (Historiker) und Dietrich Grönemeyer (Mediziner).





