Kleinod versteckt im Wohngebiet:
Das Künstlerviertel Isenbergplatz

Eine Mischung aus Kneipen, Designerläden, Cafés, Restaurants und Second-Hand-Läden bringt ein wenig Berliner Flair ins Ruhrgebiet: Das Wohngebiet rund um den Isenbergplatz im Essener Moltkeviertel hat sich zu einem Künstlerquartier entwickelt, das längst mehr als ein Geheimtipp ist.  

An individueller Deko wird in und vor den Cafés und Kneipen am Isenbergplatz nicht gespart. Foto: Schell
An individueller Deko wird in und vor den Cafés und Kneipen am Isenbergplatz nicht gespart. Foto: Schell

Bunte Mischung

Die Straßen am Isenbergplatz haben sich in den letzten Jahren gemausert: Zu den alteingesessenen Cafés und Bars sowie Second-Hand-Geschäften haben sich Designerläden gesellt, die alles bieten – nur nichts "von der Stange". Mode-, Schmuck- und Möbeldesigner gestalten und verkaufen hier ihre indiviuellen und kreativen Produkte. Aber auch die Kneipen, Restaurants und Cafés im Viertel haben nichts mit der "Systemgastronomie" zu tun, die sonst häufig die Innenstädte prägt. So gibt es beispielsweise im "De Prins" neben der sehr eigenwilligen Dekoration Kulinarisches aus den Niederlanden, das Café "Click" lädt dank Wintergarten und familiärem Ambiente auch bei kalten Temperaturen zum "Draußensitzen" ein und die "Karawane" lockt mit arabischen Spezialitäten.  

Dem Essener Urgestein Günni Semmler wurde im Künstlerviertel Isenberg ein Denkmal gesetzt. Foto: Schell
Dem Essener Urgestein Günni Semmler wurde im Künstlerviertel Isenberg ein Denkmal gesetzt. Foto: Schell

Hier trifft man sich

Auch wenn es im Winter eine Menge zu entdecken gibt: Das Isenbergviertel ist besonders im Sommer einen Besuch wert – denn dann spielt sich das Leben im Freien ab. Während Kinder auf dem Spielplatz in der Mitte des Isenbergplatzes toben, werden rundherum Tische und Bänke vor die Kneipen und Cafés geräumt und Bewohner, Kreative und Besucher treffen sich zum Entspannen, Quatschen oder Verweilen. Nicht selten finden sich dann auch musikalische Zeitgenossen, die für Live-Unterhaltung sorgen.

A propos Musik: Dem Essener Urgestein und Akkordeonspieler Günni Semmler, der bis zu seinem Tod im Jahr 2004 mit dem "Container-Song" durch die Kneipen tingelte, wurde auf dem Isenbergplatz ein Denkmal gesetzt.  

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