Schleuse sorgte für ausreichend Fahrtiefe

Die massive Lippeschleuse am Haus Vogelsang wurde 1826 gebaut, um die Stromschnellen, die sogenannte Schlappe (klatschender Wasserfall), zu überwinden. Heute lässt das unter Denkmalschutz stehende Schleusenwärterhäuschen nur erahnen, wie aufregend es früher hier herging.

Lippeschleuse für reibungslose Durchfahrt

Ihr Bau war besonders notwendig wegen der Behinderung der Schifffahrt durch die in diesem Bereich ausgedehnte Mergelklippe. Zwar wurde am linken Lippeufer entlang eine Fahrrinne in die Felsbarriere getrieben, doch mussten Schiffe durch diese besonders schwierige Flusspassage bergaufwärts mit starken Pferden und zu Tal mit Hilfe von sogenannten Leitleuten bugsiert werden, die für die reibungslose Durchfahrt zu sorgen hatten und Havarien verhindern helfen sollten.

Mit dem Niedergang der Lippeschifffahrt gegen Ende des 19. Jahrhunderts, verlor auch die Schleuse am Haus Vogelsang an Bedeutung. In den 1950er Jahren wurden die massiven Steinmauern der Schleuse und das Lippewehr gesprengt. Von der gesamten Anlage ist nur noch das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Schleusenwärterhaus vorhanden, während die ehemalige Schleusenkammer nur noch auf der Südseite der Lippe zu erahnen ist.

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Lage in der Metropole Ruhr

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Die Route Industriekultur ist ein Rundkurs durch die Metropole Ruhr und führt zu den Zeugen der industriegeschichtlichen Vergangenheit der Region. Träger der Route ist der Regionalverband Ruhr. ...mehr

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Ehemalige Lippeschleuse Datteln
Auf dem Bonnheck
45711 Datteln-Ahsen