Metropole Ruhr verleiht zum vierten Mal den Journalistenpreis "lorry"

Schichtwechsel: Im Dezember 2018 läuft der Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet aus. Nach mehr als 250 Jahren Bergbau schließt in Bottrop mit Prosper Haniel die letzte Zeche der Region. Für die Menschen in der Metropole Ruhr ein historischer und emotionaler Moment, aber kein Grund Trübsal zu blasen - über die Region im Wandel zu berichten, bleibt spannend, herausfordernd und wird immer öfter ausgezeichnet. 

Auszeichnung mit Gewicht: der "lorry" des Journalistenpreises Ruhr. Foto: RVR/Ziegler

Das Ruhrgebiet blickt voraus

In diesem Jahr liegen Abschied und Aufbruch im Ruhrgebiet so eng beieinander wie selten. Diese einmalige Konstellation zum Ende des Steinkohlenbergbaus ist zugleich eine nahezu unerschöpfliche Quelle für außergewöhnliche, spannende, berührende, kritische, spektakuläre oder originelle Geschichten, über das was die Metropole Ruhr besonders macht. Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum sind aufgefordert, sie zu entdecken und auf ihre ganz persönliche Weise zu transportieren. Die besten Reportagen, Features, Interviews, Serien und Berichte aus und über die Region werden bis zum Frühsommer 2019 wieder durch eine renommierte Jury mit dem Journalistenpreis der Metropole Ruhr, lorry, ausgezeichnet.

Kategorien und Preise

In den Kategorien Print, TV, Radio und Online werden jeweils zwei Beiträge ausgezeichnet. Alle Beiträge werden mit einem Preisgeld von 2.000 Euro prämiert.

Vor dem Hintergrund des Steinkohlenausstiegs wird außerdem erstmals ein Sonderpreis verliehen: Der Preis geht an einen Beitrag, der sich mit Vergangenheit und Zukunft der Region auseinandersetzt. Der Beitrag wird aus einer der vier Hauptkategorien ausgewählt und ist ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert.

Mit dem lorry prämiert werden Beiträge, die auf eine kreative, originelle und eindrucksvolle Weise die Vielfalt der Metropole Ruhr in den Bereichen Wirtschaft, Freizeit, Tourismus, Wissenschaft und Kultur aufzeigen und darüber hinaus über eine ausgezeichnete Sprachqualität sowie eine fundierte Recherche verfügen.

Teilnahme

Teilnehmen können Print-, Radio-, TV- und Online-Journalisten in Festanstellung oder als freie Berichterstatter mit Beiträgen, die nach dem 1. Januar 2017 in deutschsprachigen Medien oder im Internet veröffentlicht wurden.

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Zum vierten Mal verleiht der Regionalverband Ruhr den Journalistenpreis der Metropole Ruhr - den lorry. Projektpartner ist erneut die RAG-Stiftung. Im aktuellen Ausschreibungs-Folder wird der Preis vorgestellt.

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Pressesprecher
Jens Hapke
Kronprinzenstraße 35
D-45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-495
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-501

Über den "lorry":

Der Journalistenpreis der Metropole Ruhr "lorry" wurde im Kulturhauptstadt-Jahr von der RUHR.2010 GmbH initiiert und wird seitdem vom Regionalverband Ruhr (RVR) im zwei-jährigen Rhythmus unter großem Interesse von Medienschaffenden fortgeführt. Als Kooperationspartner hat die RAG-Stiftung bereits 2016/17 den Wettbewerb unterstützt und die Preisgelder bereitgestellt.

Der Journalistenpreis Metropole Ruhr in den Sozialen Medien:
#lorryRUHR