Aktuelles aus dem Regionalverband Ruhr

Freitag, 18. Mai 2018

Studie bescheinigt IGA 2027 positive Effekte für die Metropole Ruhr

Foto: RVR

Wirtschaftsfaktor IGA 2027: Durch die Internationale Gartenausstellung (IGA) können bis zu 9.000 neue Arbeitsplätze entstehen, mehr als 70 Prozent davon verbleiben in der Metropole Ruhr. Zudem werden direkte und indirekte Produktions- und Einkommenseffekte von bis zu 800 Millionen Euro prognostiziert, davon entfallen 656 Millionen Euro auf das Ruhrgebiet.

Insbesondere Wirtschaftssektoren wie Tourismus, Wohnungs-, Garten- und Landschaftsbau profitieren von der IGA 2027. Das hat eine Untersuchung des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) der Ruhr-Universität Bochum zur IGA 2027 im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ergeben. Am 18. Mai stellte der RVR die Ergebnisse in Essen vor.

Weitere positive wirtschaftliche Effekte erwartet das RUFIS-Institut im Bereich privater Investitionen. So löste zum Beispiel bei der BUGA 2011 in Koblenz ein öffentlich investierter Euro sechs privat investierte Euro aus.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen: "Mit der IGA 2027 können wir Investitionen in die Zukunft anstoßen, neue Arbeitsplätze schaffen und unser Image verbessern. Von der Ausrichtung der Gartenausstellung profitieren die Metropole Ruhr und das Land Nordrhein-Westfalen gleichermaßen. Mit den konkreten Strukturverbesserungen unserer Städtelandschaft sind wir gut aufgestellt, um Großprojekte wie Olympische Spiele durchführen und uns einem internationalen Publikum präsentieren zu können."

Insbesondere die Lebens- und Umwelt- sowie die Wohn- und Immobilienqualität werden auf allen Ebenen der IGA Metropole Ruhr gesteigert, heißt es im Fazit der Studie. Die Gartenausstellung hat das Potenzial große Infrastrukturprojekte im Wohnungs- und Landschaftsbau sowie die Modernisierung städtischer Parks und Quartiere maßgeblich voranzutreiben

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda aus Herne weist auf den Mehrwert der Gartenausstellung für die Städtelandschaft Ruhrgebiet hin: "Für die Umsetzung benötigen wir das Land NRW als starken Partner an unserer Seite. Dazu suchen wir den Dialog, um die Ziele und Vorstellungen der Landesregierung bei der weiteren Planung berücksichtigen zu können."

Für die aktuell vorliegende Studie hat das RUFIS-Institut einschlägige Literatur und Fallstudien zu anderen Bundes- und Landesgartenschauen und vergleichbaren Infrastrukturprojekten aus der Region wie dem Emscherumbau ausgewertet. Mit einer zusätzlichen Input-Output-Berechnung konnten die Ergebnisse verifiziert und bestätigt werden.

Weitere Infos: www.iga2027.rvr.ruhr

Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. Helmut Karl (RUFIS), Nina Frense (RVR-Beigeordnete), Karola Geiß-Netthöfel (RVR-Regionaldirektorin), Dr. Frank Dudda (Herner Oberbürgermeister)

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