Frauennetzwerk

Das Frauennetzwerk Ruhrgebiet ist ein informelles Netzwerk von ca. 140 Fach- und Gleichstellungsfrauen der Metropole Ruhr. Die Akteurinnen setzen sich für Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit in regionalen Planungs- und Gestaltungsprozessen ein, beteiligen sich bei der Umsetzung von Projekten und bieten eine Plattform für Kooperationen, Planungsbeteiligung und Kommunikation.

Engagement für Chancengleichheit in regionalen Prozessen

Die kooperative Zusammenarbeit von Fach- und Gleichstellungsfrauen in der Metropole Ruhr stützt sich auf erfolgreiche Initiativen und Projekte im Rahmen der "Agenda 21" sowie der Internationalen Bauausstellung im Ruhrgebiet (1989-1999). Damals wurden bereits Ziele, Kriterien und Indikatoren für ein geschlechtergerechtes Planen und Bauen erarbeitet und Pilotvorhaben begleitet. Dieser Erfolg führte 2002 zur Gründung des "Frauennetzwerkes Ruhrgebiet", das von der Gleichstellungsbeauftragten des RVR und aktuell von zwei weiteren Sprecherinnen des Frauennetzwerks moderiert wird.

Den Auftakt für den Zusammenschluss als Frauennetzwerk bildete die Veranstaltung "Frauen entwerfen ein Leitbild für die Region" vom 6. Juni 2002 beim Kommunalverband Ruhrgebiet. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Mitarbeit an dem Forschungsprojekt der "Städteregion Ruhr 2030", in dem sich das Netzwerk mit der Veranstaltung "Frauen überwinden Grenzen" aktiv beteiligt hat.

Seit der Gründung setzt sich das Frauennetzwerk kritisch mit den Planungen im Ruhrgebiet auseinander, verfasst Stellungnahmen u.a. zum Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP), zum RVRG, zum EFRE, etc. und begleitete den Reformprozess vom KVR zum RVR.

Perspektivwechsel - Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung

Die Tagung "Perspektivwechsel - Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung" am 30. Januar 2007 beim RVR in Essen war ein wichtiger Baustein zur internen und externen Diskussion einer "gegenderten" und gleichstellungsorientierten Zukunftsgestaltung und Entwicklung der Metropole Ruhr.

Die Tagung "Perspektivwechsel - Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung" vom  30. Januar 2007 beim RVR in Essen war ein wichtiger Baustein zur internen und externen Diskussion einer geschlechtergerechten und gleichstellungsorientierten Zukunftsgestaltung und Entwicklung der Metropole Ruhr.

Im Rahmen des Region Diskurses hat sich das Frauennetzwerk aktiv in den folgenden Prozessbausteinen des Regionalen Diskurses mit eigenen Fachinputs und Statements eingebracht sowie Beiträge eingereicht.

  • Regionalforum Herausforderung
  • Regionalforum Zukunft
  • Regionalforum Wege
  • 11 Fachdialoge, darunter der 1. Fachdialog mit dem Themenfeld Erfahrungsaustausch Chancengleichheit/Gender
  • Ideenwettbewerb zur Zukunft der Metropole Ruhr
  • Perspektiven für die räumliche Entwicklung der Metropole Ruhr

Ziel war es, die Akteurinnen und Akteure für den weiteren Prozess für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Menschen zu sensibilisieren. Damit hat sich der RVR erneut zu einer gendergerechten und chancengleichen regionalen Planung bekannt.

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Gleichstellungsstelle
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Gudrun Kemmler-Lehr
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-373
Ansprechpartnerin
Jeanette Sebrantke
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6336