Handlungsprogramm zur räumlichen Entwicklung der Metropole Ruhr

Informelles Beteiligungsverfahren

27. August 2018 bis 1. März 2019

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie öffentliche Stellen haben auf Beschluss der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) nun die Gelegenheit, Hinweise zum Entwurf des Handlungsprogramms zu geben (Beschluss der RVR-Verbandsversammlung, Drucksache Nr. 13/1095). Dies erfolgt zeitgleich zum formellen Beteiligungsverfahren für den Regionalplan Ruhr.

Der Entwurf des Handlungsprogrammes (Bearbeitungsstand April 2018) ist vom 27. August 2018 bis zum 27. Februar 2019 hier sowie die Beschlussvorlage als RVR-Drucksache Nr. 13/1095 unter dem Link www.ruhrparlament.de abrufbar.

Ihre Hinweise zum Handlungsprogramm richten Sie gerne bis zum 1. März 2019 an das RVR-Referat Regionalentwicklung per E-Mail (bevorzugt im Word-Format) an michaely(at)rvr.ruhr.

Ihre Hinweise werten wir aus und stellen die Auswertung im Internet auf dieser Internetseite und in den Fachausschüssen beim RVR unter dem Link www.ruhrparlament.de zur Verfügung.

Download

Regionalplan und Handlungsprogramm ergänzen sich

Im Regionalplan stehen die Fragen nach dem WAS, WO, und der Quantität im Mittelpunkt, das Handlungsprogramm behandelt das WIE, WER und die Qualität für die Themen Wohnen, Einzelhandel, Wirtschaft, Mobilität, Freiraum- und Landschaftsentwicklung, Tourismus und Freizeit, Kulturlandschaften sowie Klimaschutz und Klimaanpassung. Wichtige Handlungsfelder wie Bildung und Wissenschaft sowie Regional Governance/Netzwerkmanagement komplettieren das Handlungsprogramm. Gender Mainstreaming ist integraler Bestandteil aller Themen.

Als informelles Produkt bietet das Handlungsprogramm die Möglichkeit, flexibel und partizipativ auf neue, komplexe Problemstellungen einzugehen, ohne unmittelbar eine rechtliche Bindungswirkung zu entfalten; es entfaltet jedoch eine inhaltliche und fachliche Bindung für die zukünftige Regionalentwicklung. 

Mehr Infos: Regionalplan Ruhr

Beispiel Mobilität

Das Beispiel Mobilität zeigt diese Verknüpfung besonders anschaulich: Der Regionalplan stellt die Trassen der Verkehrsinfrastruktur dar und sichert damit den Raum für die Korridore vor der Inanspruchnahme durch konkurrierende Nutzungen (Frage des WO). Im Handlungsprogramm werden die Themen und Produkte aufgeführt, die beantworten, WIE mit den Verkehrsfragen in der Region umgegangen werden soll: es verweist beispielsweise auf das Regionale Mobilitätsentwicklungskonzept oder das Regionale Radwegenetz-Konzept.

Mehr Infos:  Konzepte für regionale Mobilität

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Beigeordneter Planung
Martin Tönnes
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6361
Referatsleiterin
Regionalentwicklung
Maria T. Wagener
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6361
Ansprechpartnerin
Tana Petzinger
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6311

Das ist neu:

Neu bei der Aufstellung des Regionalplans ist die enge Verzahnung von formaler und informeller Planung. Mit dem "Handlungsprogramm" wird dem Regionalplan Ruhr ein zusätzliches Instrument für die räumliche Entwicklung der Metropole Ruhr an die Seite gestellt.

Mit dem Regionalen Diskurs, einem auf Offenheit und Transparenz angelegten Veranstaltungsformat, eröffnet der RVR Kommunen, Entscheidungsträgern und Experten die Möglichkeit, die Neuaufstellung des Regionalplanes Ruhr zu begleiten.