Projekt Interkultur Ruhr

Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Kulturministerium möchten Projekte sichtbar machen, die den interkulturellen Dialog im Ruhrgebiet ermöglichen und unterstützen. 2016 wurde Interkultur Ruhr ins Leben gerufen, um gleichermaßen als Werkstatt und als Bühne neue Strategien für kulturelle Vielfalt in der Region zu entwickeln und zu fördern.

Das Team Interkultur Ruhr
Foto: Sabitha Saul
Team Interkultur

Kulturelle Netzwerker für die Region

Eine "Metropole der Vielfalt" gemeinsam stärken, dafür steht Interkultur Ruhr. Das Ziel: Im Grenzbereich von Kunst und sozialer Praxis das Zusammenspiel von Migration und Gesellschaft erforschen, Stimmen und Meinungen sammeln, interkulturelle Themen diskutieren und neue Perspektiven entwickeln.

Interkultur Ruhr arbeitet und forscht als mobile Organisation – zusammen mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen, von MigrantInnen-Selbstorganisationen und freien Initiativen über Kulturinstitutionen bis hin zu VertreterInnen der Kommunalpolitik. Der Fonds Interkultur Ruhr fördert Projekte mit einem Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit Geflüchteten. Das Netzwerk Interkultur Ruhr dient dem Austausch zwischen interkulturellen Initiativen und Organisationen im Ruhrgebiet. Daneben werden künstlerische Projekte in verschiedenen Städten der Region realisiert.

Ausführlich informiert eine eigene Internetseite über Interkultur Ruhr:
www.interkultur.ruhr
Kontakt zum kuratorischen Team
Förderantrag stellen

Johanna-Yasirra Kluhs & Fabian Saavedra-Lara, Kuratoren Interkultur Ruhr, stimmten auf das Programm ein. Fotos: Jochen Tack
Koratoren KKR2018
Auch die Schlussrunde - Zusammenfassung und Diskussion - bei der KKR 2018 fand regen Zuspruch.
Schlussrunde KKR2018

7. Kulturkonferenz Ruhr

Das Thema der 7. Kulturkonferenz Ruhr (KKR) am 14. September lautete: Kulturorte für eine Metropole der Vielfalt? Zur Zukunft kultureller Räume und Institutionen. Das Programm der KKR wurde 2018 gestaltet von Interkultur Ruhr. Die Konferenz in der Gebläasehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord beschäftigte sich mit dem Selbstverständnis, den Aufgaben und den Entscheidungsstrukturen von kulturellen Institutionen und Akteuren in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und politischer Spannungen. Die KKR ist eine gemeinsame Veranstaltung von RVR und dem Land NRW - mit dem Ziel, die 2010 entwickelten neuen Netzwerke, regionalen Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und weiter zu entwickeln.
Infos: Kulturkonferenz Ruhr

Fachlich begleitet wird das Projekt von einem Fachbeirat. Dieser besteht aus zehn Persönlichkeiten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens, die sich durch ihr Engagement im interkulturellen Dialog auszeichnen und unterschiedliche kulturelle Sparten und Herkünfte repräsentieren.

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Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Referat Kultur & Sport
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Projektkoordination
Jola Kozok
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-358
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-500
Administration
Laureen Kasper
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-652
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-500

Metropole der Vielfalt gemeinsam ausbauen

Die gemeinsame Initiative von Regionalverband Ruhr (RVR) und NRW-Kulturministerium hat das Ziel, das Selbstverständnis der Region als "Metropole der Vielfalt" nachhaltig zu stärken und die Akteure vor Ort zu gemeinsamen Projekten einzuladen. Mit dreijährigen Programmzyklen soll ein regionaler Rahmen für die künstlerisch-kulturelle Auseinandersetzung mit der neuen urbanen Diversität in den Städten des Ruhrgebiets geschaffen werden.

Zirkus kennt keine Grenzen

Die Veranstaltung "Der Zirkus kennt keine Grenzen" lädt das Publikum zu einer Reise mit einer der ältesten Zirkusfamilien Europas ein: der Familie Togni. Ein Dokumentarfilm, der mit den Familienfilmen (8mm und Super8) realisiert wurde, stellt sie in einem Zeitraum von rund 30 Jahren vor. Die Bilder werden begleitet von Live-Musik, gespielt von drei Musikern aus Italien und dem Irak, die Deutschland zu ihrer zweiten Heimat gewählt haben und ihre europäischen und orientalischen Musiktraditionen miteinander verbinden.
Samstag, 29. September, 19 Uhr Geremia Carrara Herne - zu Gast im Circus Schnick-Schnack (Eschstraße 75, 44629 Herne).
Infos unter Circus Schnick-Schnack und unter "Der Zirkus kennt keine Grenzen"
Weitere Aufführungen: Unna 27.10.2018, 19 Uhr und Leverkusen 24.11.2018, 19:30 Uhr

Tag der Trinkhallen 2018: Begeistertes Publikum an den Filmbuden

Rund 20.000 Menschen haben am vergangenen Samstag den Tag der Trinkhallen in der Metropole Ruhr gefeiert. Zu den absoluten Highlights im Programm zählten die Filme zum Thema "Leben und Ankommen im Ruhrgebiet". Viele ließen die Erinnerungen an die eigene Jugend, Kindheit und Schulzeit wieder aufleben.

Neben den 50 von der RTG mit einem Programm ausgestatteten Buden nahmen knapp 150 weitere Trinkhallen mit einem eigenen Beitrag teil. Rund 250 Künstler aus den fünf Programmsparten Musik, Kleinkunst, Fußball, Filmbude und gemischte Tüte sorgten von 15 bis 22 Uhr für ein vielfältiges Programm, das sich über das gesamte Ruhrgebiet verteilte.
Gefördert wurde der Tag der Trinkhallen durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Infos: www.tagdertrinkhallen.ruhr

Interkultur Ruhr lässt Pizza Pangaea backen

Pangaea Ultima wird der zukünftige Superkontinent genannt, der nach Schätzungen der Forscher in rund 250 Millionen Jahren entsteht. Auf Einladung des RVR-Projekts Interkultur Ruhr backen jetzt fünf Pizzerien in der Metropole Ruhr ihre Zukunftsvision von Pangaea.
In Dortmund, Bochum, Hattingen, Essen und Duisburg kann man derzeit die Pizza des neuen Kontinents probieren. Jede der Gaststätten hat sich dazu ein eigenes Rezept ausgedacht. Ausgeliefert wird Pizza Pangaea in einem eigens dafür entworfenen Karton. Die Aktion will Denkanstöße im Alltag geben: Wie würden wir zusammenleben, wenn die Kontinente schon morgen eins würde? Wird diese Welt noch Grenzen haben? Und ist das Ruhrgebiet nicht bereits heute eine Pangaea?
Infos: Pizza Pangaea