Nachhaltigkeitskonzept der Kulturhauptstadt RUHR.2010 geht auf

In der Nachfolge der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 hat der Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit dem Land NRW und Akteuren in der Region Vereinbarungen zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Erfolgs des Kulturhauptstadt-Jahres getroffen.

RUHR.2010 wirkt nach. Foto: Duschner
RUHR.2010 wirkt nach. Foto: Duschner

Beteiligungsgesellschaften des RVR wirken mit

Anfang 2012 wurde eine Stabsstelle Regionale Kultur beim RVR eingerichtet. Die Nachhaltigkeitsinitiative verfolgt einen spartenübergreifenden Ansatz, der die Bereiche Kunst, Breitenkultur, Tourismus und Kreativwirtschaft verbindet. Für die Realisierung sind Ruhr Tourismus GmbH, Kultur Ruhr GmbH, Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH sowie european center of creative economy GmbH zuständig. Die vier Institutionen können auf Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen aufbauen, die bereits zwischen 2006 und 2010 geschaffen wurden.

"reemrenreh" von Bogomir Ecker ist ein Emscherkunst-Projekt. Foto: Roman Mensing, Emscherkunst
"reemrenreh" von Bogomir Ecker ist ein Emscherkunst-Projekt. Foto: Roman Mensing, Emscherkunst

Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) entwickelt neue regionale Veranstaltungsformate, die Indentität stiften und den Kulturtourismus fördern (z.B. die ExtraSchicht), und ist für Kulturmarketing zuständig. Urbane Künste Ruhr als eine der vier Programmsäulen der Kultur Ruhr GmbH setzt die künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum fort, etwa mit der Emscherkunst. Die european center of creative economy GmbH (ecce) setzt zusammen mit der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) wichtige Impulse für Stadtentwicklung und Kreativwirtschaft.

Finanzierung

Der RVR und das NRW-Kulturministerium stellen zusammen jährlich 4,8 Millionen Euro für eine schlanke Nachhaltigkeitsarchitektur zur Verfügung, die auf den vorhandenen regionalen Strukturen gründet. Zusammen mit weiteren Projektfördermitteln aus Töpfen des Landes und der EU konnte zusätzlich eine Hebelwirkung über rund 30 Millionen Euro erreicht werden.

Erfolgreiche Bilanz

In der Nachfolge von RUHR.2010 hat sich die Kulturlandschaft der Region weiter profiliert und wird verstärkt auch international wahrgenommen. Das zeigt sich u.a. an den stetig wachsenden Touristenzahlen. Noch immer entstehen neue Kooperationen und Projekte, z.B. das Format Interkultur Ruhr, das 2016 in der Trägerschaft des RVR startete.

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