Aktuelles aus der Regionalplanung

Freitag, 05. Oktober 2018

Grünes Licht zur Entwicklung ehemaliges Rangierbahnhof-Gelände in Duisburg-Wedau

Kartengrafik: RVR

Essen/Duisburg (idr). Die Stadt Duisburg beabsichtigt die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um nach Stilllegung des Rangierbahnhofs Duisburg-Wedau im Bereich Wedau/Bissingheim einen neuen Wohn- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln. Auf Ebene der Landes- und Regionalplanung wurde im Vorfeld geprüft, ob eine Abweichung von den Zielen der Raumordnung vereinbar wäre. Daraufhin hat die Stadt Duisburg entsprechende Anträge gestellt. Auf Ebene der Regionalplanung hat der Regionalverband Ruhr (RVR )ein Zielabweichungsverfahren durchgeführt. In diesem Verfahren wurde die Planung mit Blick auf geltende Ziele der Raumordnung überprüft, die im Regionalplan für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) festgelegt sind. Festgestellt wurde, dass die Abweichung von den Zielen der Raumordnung vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührt sind.

Die Verbandsversammlung als zuständiger Regionalrat hat in ihrer heutigen Sitzung (5. Oktober) dazu ihr Einvernehmen erteilt. Der Stadt Duisburg wird damit auf Ebene der Regionalplanung grünes Licht gegeben, um entsprechende Bauleitplanverfahren in Duisburg-Wedau weiter vorantreiben zu können.

www.regionalplanung.rvr.ruhr 

Staatliche Regionalplanung

Regionalplanung in NRW ist eine "hoheitliche Aufgabe", die das Land Nordrhein-Westfalen dem Regionalverband Ruhr als "Staatliche Regionalplanung" für das Ruhrgebiet zugewiesen hat.

Das Ruhrparlament, die RVR-Verbandsversammlung, entscheidet in seiner zusätzlichen Funktion als Regionalrat Ruhr über den Regionalplan.

Beschlusvorlagen finden Sie unter:

Beratung

Der Regionalverband Ruhr berät Kommunen, Investoren und Behörden bei Planungsproblemen, Verfahrensproblemen oder bei der Vorbereitung von Verfahren. In strittigen Fällen kann der RVR als Planungsbehörde auch vermitteln.

Regionaler Diskurs für Transparenz und Kommunikation

Der Regionalplan Ruhr ist in einem intensiven Dialog mit den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der Landwirtschaftskammer sowie den regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen entstanden. Mit diesem Regionalen Diskurs hat der RVR ein für ganz NRW beispielhaften Weg eingeschlagen.