Aktuelles aus der Regionalplanung

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Regionalplanänderung

Kartengrafik: RVR

14. Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Arnsberg Teilabschnitt Oberbereiche Bochum und Hagen auf dem Gebiet der Hansestadt Breckerfeld: Erweiterung eines Allgemeinen Siedlungsbereichs (ASB): Scoping (Umfang und Detaillierungsgrad Umweltbericht)

Die Hansestadt Breckerfeld regt die Änderung des Regionalplans an, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die bedarfsgerechte Entwicklung von Wohnbauflächen nördlich der „Klevinghauser Straße“ in Breckerfeld zu schaffen. Dafür soll der Allgemeine Siedlungsbereich (ASB) zwischen Friedhof und Kleingartenanlage erweitert werden.

Für die Festlegung des Untersuchungsrahmens der Umweltprüfung einschließlich des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrades des Umweltberichtes sind gemäß § 8 Abs. 1 ROG die öffentlichen Stellen, deren umwelt- und gesundheitsbezogene Aufgabenbereiche von den Umweltauswirkungen eines Regionalplans berührt werden können, zu beteiligen.

Unterlagen zum Download:

Scoping-Beitrag (PDF)
zeichnerische Festlegung zum Scoping (PDF)

Staatliche Regionalplanung

Regionalplanung in NRW ist eine "hoheitliche Aufgabe", die das Land Nordrhein-Westfalen dem Regionalverband Ruhr als "Staatliche Regionalplanung" für das Ruhrgebiet zugewiesen hat.

Das Ruhrparlament, die RVR-Verbandsversammlung, entscheidet in seiner zusätzlichen Funktion als Regionalrat Ruhr über den Regionalplan.

Beschlusvorlagen finden Sie unter:

Beratung

Der Regionalverband Ruhr berät Kommunen, Investoren und Behörden bei Planungsproblemen, Verfahrensproblemen oder bei der Vorbereitung von Verfahren. In strittigen Fällen kann der RVR als Planungsbehörde auch vermitteln.

Regionaler Diskurs für Transparenz und Kommunikation

Der Regionalplan Ruhr ist in einem intensiven Dialog mit den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der Landwirtschaftskammer sowie den regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen entstanden. Mit diesem Regionalen Diskurs hat der RVR ein für ganz NRW beispielhaften Weg eingeschlagen.