Glossar: Arbeitsmarktstatistik

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Beschäftigtenzahl in der Metropole Ruhr weiter gestiegen

Am 30.6.2017 werden in der Metropole Ruhr 1.708.696 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt. Das ist der höchste Beschäftigtenstand seit dem Jahr 2000. Damit knackt die Beschäftigtenzahl in der Metropole Ruhr erstmals die 1,7- Millionen-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl der Beschäftigten um knapp 33.000 bzw. 1,9 % an.

Gegenüber dem niedrigsten Beschäftigungsstand im Jahr 2006 mit rund 1,47 Millionen Arbeitsplätzen verbucht die Metropole Ruhr im Jahr 2017 Beschäftigungsgewinne in Höhe von knapp 240.000 Stellen bzw. +16 %.

 

Sozialwesen liegt vorne

Grafik: Regionalstatistik Ruhr. Daten: Bundesagentur für Arbeit. Stand: Juli 2017.

Nach Branchen betrachtet, werden im Vergleich zum Vorjahr im Sozialwesen die meisten neuen Jobs geschaffen (+ 5.702). Es folgen die sog. Leiharbeitsfirmen mit einem Zuwachs von rund 3.800 Stellen. Das Gesundheitswesen weitet sein Stellenangebot ebenfalls um rund 3.500 neue Jobs aus.

Insgesamt steigt die Zahl der Dienstleistungsbeschäftigten in der Metropole Ruhr von rd. 1,26 Millionen im Jahr 2016 um rund 37.000 bzw. 2,9 % auf aktuell rd. 1,3 Millionen an.

Der produzierende Bereich büßt dagegen rund 4.400 Stellen ein. Mit einem Minus von knapp 1.500 verzeichnet hier die Nahrungs- und Futtermittelbranche die höchsten Rückgänge. Es folgen der Bergbau mit einem Stellenabbau von rd. 1.300 Stellen sowie der Maschinenbau (rd.-1.100).

Insgesamt sinkt die Zahl der Beschäftigten im produzierenden Bereich im Ruhrgebiet von rd. 412.000 im Jahre 2016 um 1,1 % auf aktuell knapp 408.000.

Heute arbeiten 75,9 % aller Beschäftigten der Metropole Ruhr im Dienstleistungsbereich und entsprechend 23,9 % im produzierenden Gewerbe.

 

Grafik: Regionalstatistik Ruhr. Daten: Bundesagentur für Arbeit. Stand: Juli 2017.

Dortmund liegt vorne

In allen Städten und Kreisen der Metropole Ruhr nehmen die Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr zu. Dortmund erzielt die mit Abstand höchsten Beschäftigungszuwächse (+ rd. 7.900 bzw. 3,5 %) gefolgt von Duisburg (+ rd. 4.800 bzw. 2,9 %) und dem Kreis Recklinghausen (+ rd. 3.600 bzw. 2,2 %). In Oberhausen fällt die Arbeitsplatzzunahme mit 363 Stellen bzw. 0,6 % am niedrigsten aus.

Erwerbstätigkeit

Grafiken: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Metropole Ruhr nach Branchen

nach Städten und Kreisen 2016 - 2017
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Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Metropole Ruhr nach Branchen

nach Städten und Kreisen 2008 - 2017
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