Wanderungen in der Metropole Ruhr 2017

Die Metropole Ruhr erzielt einen Wanderungsgewinn von 10.122 Personen

Im Jahr 2017 lag die Zahl der Zuzüge von außerhalb in die Metropole Ruhr bei 185.108 und die der Fortzüge außerhalb der Metropole Ruhr bei 174.986 Personen. Die Region konnte also einen Wanderungsgewinn von 10.122 Personen verbuchen. Die Zahl der Zu- und Fortzüge innerhalb der Region belief sich auf 75.068. Diese wurden aus den Zuzügen insgesamt (260.176) und den Fortzügen insgesamt (250.054) herausgerechnet.

Im Jahr 2017 sind 185.108 Personen in die Metropole Ruhr gezogen. Das waren 50.256 bzw. 21,4 Prozent weniger Zuzüge als ein Jahr zuvor. Im gleichen Zeitraum verließen 174.986 die Region. Das waren 32.949 bzw. 15,8 Prozent Fortzüge weniger als im Jahr 2016 (207.935). Somit beträgt der Wanderungsgewinn 10.122 Personen. Der Wanderungsgewinn im Jahr 2016 fiel mit 27.429 Personen erheblich höher aus.

Die Wanderungsgewinne der Metropole Ruhr resultieren nur aus den Zuzügen aus dem Ausland

Die größte Gruppe der Zuzüge kommt mit 87.261 Personen aus dem Ausland in die Metropole Ruhr. Die Zahl der Zuwanderer aus dem Ausland ging jedoch deutlich zurück: Sie verringerte sich von 109.556 im Jahr 2016 um 22.295 bzw. 21,4 Prozent auf jetzt 87.261 Menschen. Die meisten Zuwanderer kamen aus Rumänien (14.245), Polen (7.667) und Bulgarien (7.031). Aus der Metropole Ruhr ins Ausland zogen im Jahr 2017 insgesamt 67.529, das waren 23.627 bzw. 25,9 Prozent weniger als 2016 (91.156). Hierbei sind die 3 häufigsten Zielländer auch die häufigsten Herkunftsländer (Rumänien: 13.322; Polen: 6.126; Bulgarien: 4.442). Insgesamt lag der Wanderungsgewinn bei den ausländischen Bürgen bei 19.732 Personen. Der positive Wanderungssaldo in der Metropole Ruhr resultiert nur aus den Zuzügen aus dem Ausland.

Zu- und Fortzüge aus den Bundesländern

Im Jahr 2017 zogen 48.403 Personen aus dem übrigen Nordrhein-Westfalen in die Metropole Ruhr. Das waren 32.581 Personen bzw. 40,2 Prozent weniger als 2016 (80.984). Die Zahl der Fortzüge aus der Metropole Ruhr in das übrige Nordrhein-Westfalen lag bei 52.891 Personen. Das waren 4.139 bzw. 7,3 Prozent weniger als 2016 (57.030). Im Jahr 2017 lag der Wanderungsverlust aus dem übrigen Nordrhein-Westfalen bei 4.488 Personen.

Im Jahr 2017 zogen 14.865 Menschen aus Süddeutschland, mit den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, in die Metropole Ruhr (2016: 20.331). Das waren 5.466 bzw. 26,9 Prozent weniger als im Jahr 2016. Richtung Süddeutschland verließen 17.029 die Metropole Ruhr (2016: 17.909).  Das waren 880 bzw. 4,9 % weniger als im Vorjahr.

Die Zahl der Zuzüge aus Norddeutschland mit Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, belief sich im Jahr 2017 auf 8.350 (2016: 10.165). Das waren 1815 bzw. 17,9 % weniger. Die Zahl der Fortzüge aus der Metropole Ruhr nach Norddeutschland betrug 10.601 (2016: 11.525). Das waren 924 bzw. 8,0 Prozent weniger als im Jahr 2016.

Aus den neuen Bundesländern mit Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, kamen im Jahr 2017 5.892 Personen ins Ruhrgebiet (2016: 14.328). Das waren 8.436 bzw. 58,9 % weniger als im Vorjahr. 6.599 Personen zogen im Jahr 2017 aus der Metropole Ruhr in die neuen Bundesländer (2016: 7.453). Das waren 11,5 Prozent weniger als im Jahr 2016.

Die Wanderungsverluste in die anderen Bundesländer ohne Nordrhein-Westfalen summieren sich für die Metropole Ruhr auf 5.122 Personen.

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