Wohnungsbestand

Zahl der Wohnungen in der Metropole Ruhr ist seit 2010 um 1,7% gestiegen

Entwicklung des Wohnungsbestandes in der Metropole Ruhr 2010 bis 2017. Grafik: Regionalstatistik Ruhr.

Zum 31.12.2017 gab es in der Metropole Ruhr insgesamt 2.665.334 Wohnungen. Im Vergleich zur ersten zensusbasierten Erhebung zum 31.12.2010 waren dies 1,7 Prozent mehr Wohnungen sowie 0,3 Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2016.

Der stärkste Anstieg der Wohnungsbestandszahl seit 2010 war in Xanten (+6,7%), Hamminkeln (+5,5%) und Haltern am See (+4,5%) zu verzeichnen, der geringste in Ennepetal (+0,2%), Herne (+0,3%) und Duisburg (+0,5%). 

Anteil von Wohnungen in Einfamilienhäusern steigt

Im Ruhrgebiet ist der Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern traditionell geringer als im übrigen Nordrhein-Westfalen. Zwei Drittel der Wohnungen (68,8%) waren 2017 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Die Zahl der Einfamilienhäuser hat in den vergangenen Jahren jedoch zugenommen: Zum 31.12.2017 gab es im Ruhrgebiet 3,8 Prozent mehr Wohnungen in Einfamilienhäusern als 2010.

Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern am Gesamtwohnungsbestand in der Metropole Ruhr 2017. Karte: Regionalstatistik Ruhr.

Wohnungen mit 3 oder 4 Räumen am häufigsten vertreten

Dem hohen Mehrfamilienhausanteil entsprechend sind die Wohnungen in der Metropole Ruhr in Bezug auf die Fläche etwas kleiner als im NRW-Durchschnitt. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung lag 2017 bei 82,6 Quadratmetern (NRW: 90,4 m²).

Im Hinblick auf die Raumzahl zeigt sich ein etwas anderes Bild: Während in NRW insgesamt 49,5 Prozent aller Wohnungen über 3 oder 4 Räume verfügten, waren es in der Metropole Ruhr 57,9 Prozent.

Die größten Wohnungen finden sich in den weniger stark verdichteten Kreisen der Metropole Ruhr. Spitzenreiter sind hier die Kommunen Alpen (114,3 m² je Wohnung), Sonsbeck (114,0 m²) und Hamminkeln (113,8 m²) im Kreis Wesel.

Die durchschnittlich kleinsten Wohnungen sind in Gelsenkirchen (74,9 m²), Duisburg (75,7 m²) und Herne (76,8 m²) zu finden. Unter den kreisfreien Städten haben Hamm (87,2 m²), Mülheim an der Ruhr (84,5 m²) und Bottrop (83,4 m²) die größten Wohnungen vorzuweisen. Auch der Anteil kleiner Wohnungen mit einem oder zwei Räumen lag im Ruhrgebiet mit 13,6 Prozent etwas höher als im NRW-Durchschnitt (13,2%).

Wohnungsbestand

Wohnungsbestand in der Metropole Ruhr - Zeitreihe

Daten für den Zeitraum 1990 bis 2017
Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden
Wohnungen in Gebäuden mit einer, zwei sowie drei und mehr Wohnungen
Wohnungen nach Baualter (Zensusstichtag)
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