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Montag, 11. März 2019

Aus Emscherkunst wird der Emscherkunstweg

Foto: Roman Mensing

Der Emscherkunstweg löst die Ausstellungsreihe Emscherkunst ab. Urbane Künste Ruhr vernetzt bestehende und neue Werke entlang des Flusses.

Der Emscherkunstweg verbindet künftig die Arbeiten, die im Rahmen der drei Ausstellungen 2010, 2013 und 2016 entstanden sind, und erschließt den Wandel am Fluss künstlerisch. Urbane Künste Ruhr entwickelt das Projekt gemeinsam mit den Partnern Regionalverband Ruhr (RVR) und Emschergenossenschaft.

Geplant ist die Realisierung eines Kunstwegs entlang der Emscher, der sich aus bereits bestehenden Arbeiten – beispielsweise dem "Zauberlehrling" der Künstlergruppe Inges Idee in Oberhausen oder dem "Walkway and Tower" des Künstlers Tadashi Kawamata – und neuen Werken zusammensetzt. In den nächsten Jahren sollen fünf bis sieben neue Arbeiten für den Emscherkunstweg entstehen. 

Angedacht ist zudem, ihn mit anderen Projekten der Urbanen Künste Ruhr zu vernetzen, so z.B. mit dem neuen Ausstellungsformat Ruhr Ding. Ein Begleitprogramm ist in Arbeit. Schon im Sommer soll es ein international besetztes Symposium geben, das einen interdisziplinären Blick auf den geplanten Skulpturenweg wirft und sich unter anderem der Frage widmet, welche Rolle Kunst für den Prozess des Emscher-Umbaus spielt.

www.urbanekuensteruhr.de

Hintergrund: Emscherkunst

Die internationale Ausstellung Emscherkunst begleitete als Triennale den Umbau der Emscher vom Abwasserfluss hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Die Ausstellungen hatten seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 internationale Beachtung gefunden und pro Ausgabe bis zu 260.000 Besucher angelockt.

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