Sozialkonferenz Ruhr

Wirksam gegen Langzeitarbeitslosigkeit - Großstadtregionen handeln

Grafik: RVR
Grafik Sozialkonferenz Ruhr

Strategien im Kampf gegen verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit und ihre Folgen für Wirtschaft, Arbeitsmärkte, Gesellschaft und kommunale Sozialausgaben standen im Fokus der ersten Sozialkonferenz Ruhr am 15. März 2018 in Duisburg. Der Regionalverband Ruhr (RVR) richtete die Konferenz in der Mercatorhalle Duisburg aus. Unter dem Motto "Wirksam gegen Langzeitarbeitslosigkeit - Großstadtregionen handeln" wurde anhand zahlreicher Praxisbeispiele gezeigt, wie Vorhaben langfristig konzipiert, strukturell verankert und politisch flankiert sein müssen, um wirksam zu werden.

Studie zu kommunalen Sozialausgaben

Den Hintergrund liefert eine vom RVR in Auftrag gegebene Analyse von Professor Dr. Martin Junkernheinrich und Gerhard Micosatt zu den kommunalen Sozialausgaben in der Metropole Ruhr. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Ruhrgebietskommunen seit Jahren überdurchschnittlich hohe Sozialausgaben tragen, im Jahr 2015 z.B. insgesamt 1,36 Milliarden Euro. Die Mehrausgaben in den städtischen Haushalten werden ganz wesentlich durch die hohe Langzeitarbeitslosigkeit verursacht. Entscheidend ist die hohe Falldichte im Ruhrgebiet. Die Fallkosten sind hingegen unterdurchschnittlich. Um eine Senkung der Fallzahlen zu erreichen, bringt der RVR mit der Sozialkonferenz Bund, Land und Kommunen an einen Tisch.

Am Vormittag wurden neben einer thematischen Einführung durch Inputvorträge von Arbeitsmarktexperten gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Nach der Mittagspause gab es dann die Gelegenheit, mit Arbeitsmarkt-Experten aus dem Ruhrgebiet und anderen deutschen Großstadtregionen zu diskutieren wie langfristig wirksame Lösungsansätze gestaltet sein müssen.

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Langzeitarbeitslosigkeit - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung
Soziale Lage und kommunale Sozialausgeben

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